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Kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu! Drucken
Donnerstag, den 02. September 2010
Die Glücksfee meinte es in dieser Saison bisher nicht allzu gut mit Steinhaus Motorsport. Auch beim fünften Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) auf der traditionellen Nordschleife erreichte das engagierte Vater-und-Sohn-Team nicht das Ziel. Nach einem Ausrutscher gleich in der ersten Runde beim zweiten RCN-Lauf und einem technisch bedingten Ausfall unmittelbar vor der Zielflagge der letzten Veranstaltung, kam der bärenstarke BMW M3 aus Wermelskirchen diesmal bis in die 6. Runde. Dann wurde eine Betriebsmittelspur zwischen den Streckenabschnitten Breidscheid und Bergwerk für Dirk Steinhaus zum Verhängnis.

Auf dem unberechenbaren Untergrund verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und landete vehement in den Leitplanken. „Das ist so link", gab der Fahrer später zu Protokoll. „Wenn du darauf gerätst, bricht das Auto aus und du schlägst ein, weil es auf der Nordschleife kaum Sturzräume gibt." Dabei hatte Steinhaus-Senior noch Glück im Unglück – bis auf leichte Schmerzen im Kopf und im Genick überstand er den Unfall ohne weitere Personenschäden. Anders der BMW, dessen Front bei dem Aufprall stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zurück in Wermelskirchen gab ein Karosseriebaumeister jedoch Entwarnung. Der M3 braucht nicht, wie zuerst befürchtet, auf die Richtbank - lediglich einige Blech- und Aufhängungsteile müssen erneuert werden.

Die Fans hoffen, dass der Steinhaus-BMW bald wieder einsatzfähig ist, stehen den ärgerlichen Ausfällen in dieser Saison bisher ein spektakulärer Klassensieg und ein guter zweiter Platz gegenüber.

 

Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Steinhaus Motorsport". Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e. V. wieder.

 
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