| 4. Lauf in der RCN - 4. Platz für den kleinen blauen Fiesta - 4. Gang |
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| Dienstag, den 13. Juli 2010 |
Diesen RCN-Lauf wird das gesamte Team rund um SaSt-Motorsport so schnell nicht vergessen. Die Überschrift dieser News wird sich im Laufe der Berichterstattung von selber erklären - aber der Reihe nach.
Bevor es losgeht, bedankt sich das Team bei der wieder einmal perfekten Organisation und dem reibungslosen Ablauf der gesamten Veranstaltung. Insgesamt nahmen an der Leistungsprüfung 132 Fahrzeuge teil. Bei hochsommerlichen Temperaturen nahmen die Teilnehmer/innen gegen 13:45 Uhr die 15 Runden auf der Nürburgring-Nordschleife in Angriff. Startfahrer Josef Saxler im Fiesta (Klasse H1/H2) meinte zu den Temperaturen: "Mir lief der Schweiß schon den Körper herunter, ohne dass ich einen Meter gefahren bin, aber was soll's, wir fahren ja aus Spaß an der Freude". Na, ja, da gibt es wohl bestimmt noch Angenehmeres, oder? Der Start verlief problemlos, obwohl das Getriebe des kleinen blauen Fiestas zu Beginn des Laufes schon keinen 2. Gang mehr zur Verfügung hatte (der war vor 14 Tagen kaputt gegangen und auf die Schnelle nicht reparabel). Nun gut, dachte sich Josef, einen 2. Gang wird eh nur zum Starten benötigt. Die "Grüne Hölle" wird sowieso nur im dritten, vierten und im fünften Gang gefahren - jedenfalls im Fiesta. In der 1. Sprintrunde verlief noch alles nach Plan. Es war zwar viel Verkehr, aber das ist zu Anfang eines solchen Laufes ja immer so. In der zweiten Sprintrunde schaltete Josef Ende Hatzenbach in Richtung Flugplatz vom dritten bis hoch in den fünften Gang, fuhr gerade mal so auf die 170-180 km/h an, da passierte es - der 5. Gang sprang heraus. Josef versuchte im gesamten Bereich Schwedenkreuz, einen vierten, bzw. fünften Gang einzulegen - nichts tat sich. "Es war nicht zu glauben, aber wahr. Doch plötzlich hatte der Wagen wieder Vortrieb", so Josef ganz erstaunt. Und jetzt nur die Finger vom Schalthebel lassen, dachte er. Es waren für ihn noch weitere sechs Runden zu fahren. Nun war etwas Kunst angesagt, denn die Nordschleife nur im vierten Gang zu fahren, ist nicht ohne, denn schließlich herrscht ja "Rennbetrieb". Die Rundenzeiten waren ab diesem Zeitpunkt bei ihm zur Nebensache geworden, wichtig war, einfach nur anzukommen. Und siehe da, der vierte Gang hielt durch und die Zeiten waren auch noch ganz gut. Dann ging es nach 8 gefahrenen Runden zum Fahrerwechsel und zum Check in die Boxengasse. Stammfahrer von SaSt-Motorsport, Uwe Stein, stand schon erwartungsvoll bereit und erhielt von Josef noch ein paar Worte zum Geschehen. In gewohnt schneller Weise checkten die beiden Mechaniker Marco und Didi den kleinen Boliden, Sabine stand schon mit Sprudelwasser für Josef und den Tankbons bereit und weiter ging es. Starthilfe beim Anfahren im 4. Gang erhielt Uwe durch die beiden Mechaniker, sowie der Teamgäste Marcel und Susanne aus Hürth, die sich den ganzen Tag einmal ein paar Eindrücke von SaSt-Motorsport und der RCN eingeholt haben. Uwe gewöhnte sich sehr schnell an die etwas ungewöhnliche Situation, nicht mehr schalten zu können/zu müssen/zu dürfen. Im Laufe seiner gefahrenen Runden überraschte er mit seinen Zeiten dann eh noch das ganze Team, denn er war noch verdammt schnell unterwegs. Auch Uwe brachte den Wagen ohne weitere Probleme ins Ziel und somit erreichte das Team immerhin noch einen 4. Platz in der Klasse H1/H2, einen erfreulichen 23 Platz in der Gruppe H - von immerhin 42 Startern. Und insgesamt einen 72- igsten Rang von 132 gestarteten Teams. UND DAS, ALS LEISTUNGSSCHWÄCHSTER WAGEN IM GESAMTEN FELD UND MIT NUR EINEM VIERTEN GANG IM GETRIEBE !!! In diesem Zusammenhang auch noch einen herzlichen Glückwunsch an die vor uns platzierten in der Klasse H1H2. Ihr seid einfach zu schnell für uns, aber macht nichts, wir sind trotzdem gerne dabei! Beim anschließenden kurzen gemütlichen Beisammensein bedankte sich Teamleiter Josef noch einmal bei allen Teammitliedern und Gästen für die hervorragend Arbeit und für das Daumendrücken an diesem Tag - denn alle hätten wohl an diesem Samstag einen Besuch im Freibad oder am Badesee bestimmt vorgezogen. So, und nun wisst Ihr auch, warum an diesem Tag bei SaSt-Motorsport alles mit einer 4 endete. 4. Lauf - 4. Platz - 4. Gang. "Die heissen Temperaturen an diesem Renntag hatten aber auch noch einen positiven Effekt", so Josef Saxler. "Trotz reichlicher Flüssigkeitszunahme in Form von einigen leckern Kölsch beim abendlichen Fußballspiel, zeigte die Personenwaage am Sonntagmorgen ein Kampfgewicht von 2,6 kg weniger als sonst die Tage an. Und das hätte ich beim Besuch am Baggersee bestimmt nicht erreicht", so Josef weiter. Der nächste Lauf findet auch wieder mit allen Gängen im Getriebe des Fiestas statt, so haben es die beiden Mechaniker jedenfalls angekündigt. Jetzt ist vorerst einmal Sommerpause in der RCN. Sehen wir uns am 28. August zum "Großen Preis der Döttinger Höhe" wieder? Gerne, also bis dann, Euer Team von SaSt-Motorsport
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „SaSt-Motorsport". Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e. V. wieder. |