| Starke Leistung – leider unbelohnt | | Drucken | |
| Mittwoch, den 14. Juli 2010 |
Vierzehn Runden lang, bei Außentemperaturen von über 35 Grad, dominierte Steinhaus Motorsport das komplette Teilnehmerfeld beim 4. Lauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring, dem „Bergischen Schmied". Runde um Runde fuhren Vater Dirk und auch Sohn Niklas Steinhaus fehlerfrei mit die schnellsten Zeiten aller 145 Teilnehmer. Trotz der extremen Hitze im Innenraum des BMW M3 schaffte es Niklas sogar seine bisherige Bestzeit auf 7.42 Minuten zu drücken. Der erste Gesamtsieg der Wermelskirchener schien zum Greifen nahe. Doch wieder fehlte ihnen das notwendige Quentchen Glück.Auf den letzten Kilometern, in der so genannten Auslaufrunde, bei der es nur noch darum geht, das Ziel in einer vorgegebenen Maximalzeit zu erreichen, gingen plötzlich im Steinhaus-BMW die Warnlampen an. Wegen der extremen Temperaturen hatte das Motormanagement ein Notlaufprogramm aktiviert. An ein vernünftiges Weiterfahren war nicht mehr zu denken. Im Adenauer Forst musste Niklas den Wagen dann endgültig abstellen. Steinhaus jr. war zerknirscht: „Es ist sehr sehr frustrierend. Ich hätte den M3 nur noch in den Parc-ferme tragen müssen....". Nachdem der Motor abgekühlt war, konnte er wieder problemlos gestartet werden und lief dann einwandfrei. Aber die Maximalzeit war inzwischen abgelaufen. „Der Gesamtsieg, das wäre heute echt die Krönung gewesen." Auch Dirk Steinhaus gab sich nach dem erneuten Ausfall enttäuscht. „Heute fahren wir mit leeren Händen nach Hause. Man kämpft sich in der brutalen Hitze im Auto ab, gibt sein Bestes und am Ende hat man dann mal wieder Pech gehabt. Sehr traurig!" Der nächste RCN-Lauf steht nach der Sommerpause am 28.8. auf dem Programm. Nur einen Tag nach Niklas' Geburtstag. Ob er sich dann ein nachträgliches Geschenk machen kann? Foto: Marcus Becker
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Steinhaus Motorsport". Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e. V. wieder. |