Dritter Klassensieg für das Hellboys Racing Team | Drucken |
Donnerstag, den 15. Juli 2010

Nach der gelungenen VLN-Premiere am letzten Wochenende, bei der das Team überraschend den 3. Platz in der Klasse V 4 und den 80. Platz in der Gesamtwertung erringen konnte, stand am zweiten Juli-Wochenende der vierte RCN-Lauf „Bergischer Schmied" auf unserem Terminkalender.

Bei rekordverdächtigen Temperaturen stand allen Teams erneut eine Hitzeschlacht für Mensch und Material gleichermaßen bevor. Mit leichter Verspätung wurde das Rennen gegen 14 Uhr gestartet. Als unser Startfahrer Willi Delzepich dann etwa 20 Minuten später das erste Mal Start und Ziel passierte zeigte das Thermometer eine Lufttemperatur von 35°C und eine Asphalttemperatur von 50°C an. Nach einer vorsichtig gefahrenen Setzzeit-Runde folgten zwei für Willi außerordentlich langsame Sprintrunden. „Unter anderem wegen des Unfalls des Schalk-Porsches gab es ausgedehnte Gelbphasen, die eine bessere Rundenzeit unmöglich machten" so Willi nach seinem Stint. Da dies natürlich alle Teams betraf, Willi danach wieder schnelle Zeiten um 8:40 Min. fahren konnte und auch die Setzzeitbestätigung gelang, lag das Team zur Hälfte des Rennens auf dem ersten Platz in der Klasse V 4, gefolgt vom BMW des Black Falcon Teams. Beim Tank- und Boxenstopp übernahm dann Michael Mönch das Steuer unseres von Johannes Scheid optimal vorbereiteten und daher schnellen 325i's, um zunächst einmal die Setzzeit bis auf 2 Sek. genau zu bestätigen. Schon nach der seiner ersten Sprintrunde, die bedingt durch weitere Gelbphasen, etwas langsamer war als erwartet, konnten wir erkennen, dass am Fahrzeug im Frontbereich etwas nicht stimmte. Als Michael dann das nächste Mal Start und Ziel passierte war zu sehen, dass die Motorhaube vorne rechts leicht nach oben stand. Zunächst dachten wir es handele sich um die Folgen einer kleinen Kollision. Dieses Problem verstärkte sich im Laufe der nächsten beiden Runden erheblich. „Schon in meiner Bestätigungsrunde fing die Haube an zu vibrieren, und als ich dann in den Sprintrunden richtig Gas gegeben habe stand die Haube soweit nach oben, dass ich unter ihr hindurch die Strecke sehen konnte. Ich habe dann aus Sicherheitsgründen Tempo herausgenommen, auch wenn hierdurch der Klassensieg gefährdet war, denn unser Ziel ist ein Platz unter den ersten 25 Fahrern in der Gesamtwertung" berichtete Michael nach Ende des Rennens. Grund für die Probleme war eine Schraube im Motorhaubenverschluss, die sich aus der Halterung gerissen hatte.

Aufgrund der starken Konkurrenz durch das Team Black Falcon und Jaco's Paddock nahmen wir an, den Klassensieg zugunsten der Sicherheit verloren zu haben. Umso erfreuter waren wir daher, als wir mit 66 Punkten Vorsprung als erster in der Klasse auf der Ergebnisliste geführt wurden. Auch der 3. Klassensieg im 4. Rennen wurde nach der Siegerehrung gebührend gefeiert.

Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Hellboys Racing Team". Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e. V. wieder.

 

 
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