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Optimale Schadenbegrenzung bei Pink Power Drucken
Dienstag, den 07. September 2010
Eigentlich hatten sich die amtierenden Meister Ludger Henrich und Jürgen Schulten für den fünften RCN-Wertungslauf „Döttinger Höhe" nicht wirklich viel vorgenommen. Bedingt durch die Krankheit von Henrich entschloss sich die Pink Power Mannschaft den Hessen lediglich drei Runden fahren zu lassen, damit seine Meisterschaftschancen gewahrt bleiben. „Ludger sollte nur die Setzzeit-Runde drehen und dann nach der zweiten Sprintrunde reinkommen", erklärte Jürgen Schulten. „ Wir haben die Bestätigungsrunde in der Box begonnen. Ich habe dann übernommen und sollte diese Runde bestätigen. Ludger hat bei der Einfahrt in die Boxengasse allerdings vergessen auf die Stoppuhr zu drücken. Somit hatte ich überhaupt keine Zeit, die ich hätte fahren müssen." Der Westfale meisterte die Aufgabe aber trotzdem meisterlich: „Ich habe einfach mal abgeschätzt, wie lange der Stopp gedauert haben könnte und bin dann nach Gefühl irgendwann über die Ziellinie gefahren. Doch statt des totalen Einbruchs bekam ich für diese Runde lediglich 170 Strafpunkte. Was mehr Glück als Verstand war." Das vermeintliche Drama ging aber weiter. Beim regulären Tankstopp stellte das Team fest, dass eine Antriebswelle defekt war und wechselte diese umgehend aus. Wegen des enormen Andrangs an den Tanksäulen schafften es Schulten allerdings nicht diese Rundenzeit innerhalb von 40 Minuten zu beenden. Zudem „drehte" er im Anschluss in der Hatzenbach noch eine doppelte Pirouette ohne dabei anzuschlagen und am Ende der Runde fehlte fast eine Minute. „Ich dachte schon, dass wir Strafpunkte-König der Veranstaltung werden", freute sich Schulten. „Beim Blick auf das Ergebnis stellte wir dann allerdings verblüfft fest, dass wir trotzdem Zweite der H3 waren." Der Grund lag darin, dass sehr viele Teams wegen der sehr vollen Boxengasse Probleme mit der Zeit gehabt hatten und deshalb keine Strafpunkte verteilt wurden. Zumindest Henrich hat damit immer noch Hoffnung auf die Titelverteidigung. Für Schulten ist der „Meisterschaftszug" dagegen endgültig abgefahren: Beim ersten Rennen hat er pausiert und im dritten Durchgang war er, zusammen mit seinem Partner Henrich, wegen eines Benzinpumpenschadens ohne Punkte geblieben.

Text: Martin Berrang
Bild: Sybille Berrang

 

Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Pink Power". Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e. V. wieder.

 
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