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Jens Rötter heimst Pokale für eine sehr gute Saisonleistung ein.

Jens RötterFür Jens Rötter war es eine lange Saison, die mit 7 Klassensiegen in der Rundstrecken-Challenge-Nürburgring (RCN) positiv endete. Der 21-jährige Fahrer vom MSC Gütersloh absolvierte mit dem Ford Puma seine zweite komplette Saison in der RCN. Sah es im Verlauf der Saison so aus, dass er die Juniorenwertung gewinnen könnte, so trübten ein technischer Defekt und die guten Ergebnisse der Konkurrenten in den zahlenmäßig stärker besetzten Klassen, diese Erfolgsaussichten. So reiste er als 4. in der Juniorenwertung und 13. in der Gesamtwertung zum Saisonfinale, das vom MSC Bork ausrichtet wurde.

Der Rietberger zeigte in den 13 Runden noch einmal einen starken Auftritt auf der anspruchsvollen, 24,4 Kilometer langen, Kombination aus Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und legendärer Nordschleife.

Trotz des strahlenden Sonnenscheins hieß es: Vorsicht walten lassen! Lange Schatten der Bäume sorgten auf der Nordschleife an zahlreichen Stellen für Feuchtigkeit und Rauhreif.

Rötter hielt auf der ersten Setzzeitrunde die 148 Puma-PS im Zaum. Die selbst gesteckte Zeitvorgabe bestätigte er in der Folge mit minimalen Abweichungen und hatte für die Sprintrunden das nötige Vertrauen zum Auto und zur Strecke gefunden. Die Reifen boten eine gute Bodenhaftung und so nahm er den möglichen Sieg in der Klasse RS2 in Angriff. Mit konstanten Rundenzeiten von 10:34 Minuten sah es schon beim Boxenstopp in der 7. Runde gut aus. Vater Franz Rötter erledigte den routinemäßigen Kontrollgang ums Auto, zog die Radbolzen nach und füllte Benzin auf, während Jens sich auf den zweiten Teil konzentrierte. Mit der nötigen Cleverness absolvierte Rötter die letzten Runden der Saison 2011 und feierte am Ende den 7. Klassensieg im 8. Rennen. Damit schob er sich in der Juniorenwertung auf dem 2. Platz und in der Gesamtwertung unter die Top 10.

Jens Rötter: „Als reines Privatteam haben wir aus unseren Möglichkeiten das Maximale herausgeholt. Das ich mit nur 148 PS unter der Haube soweit vorne, d.h. 9. von über 150 gewerteten Fahrern werden konnte, sehe ich auch als Bestätigung für meine fahrerische Weiterentwicklung. Die Nordschleife ist sehr anspruchsvoll und macht riesig Spaß. Aber man muss auch das Quäntchen Glück haben um eine Saison ohne größeren Schaden zu absolvieren. Im 6. Rennen hatte ich dieses Glück: Nach dem Bruch der vorderen Radaufhängung im schnellen Streckenabschnitt Pflanzgarten rutschte der Puma nur neben die Strecke ohne dabei hart in die Leitplanke einzuschlagen. Wir sind mit 2011 sehr zufrieden und ich danke allen, die mich in dieser Saison unterstützt haben." Dass Rötter auch im Feld der VLN Langstreckenmeisterschaft gut mithalten kann, zeigte er als Gaststarter im DMSJ-Juniorteam. Beim 6 Stunden Rennen wechselte er ins Cockpit eines Honda Civic und steuerte mit einer fehlerfreien Fahrt seinen Anteil zum Klassensieg bei.

Die Winterpause wird für eine eingehende Revision des Puma genutzt. Franz Rötter: „Die Technik liegt in Einzelteilen in der Garage und die eine oder andere Verbesserung ist vorgesehen. Wir haben viele Erkenntnisse gesammelt und wir wollen 2012 noch besser werden, denn bekanntlich schläft die Konkurrenz ja nicht." Für 2012 hofft Jens Rötter auf weitere Sponsoren und wünscht sich mehr Starter in seiner Klasse, denn dann steigen auch die Wertungspunkte, was seine Chancen gegen die leistungsstärkere Konkurrenz verbessert.



Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Peter Heermann - Foto- und Presseservice". Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e. V. wider.