Der Opel #5 von Ludger Henrich fährt ein letztes Mal auf dem Ring.
Im Juni ist Ludger Henrich gestorben. Der Motorsportler aus Schmitten in Hessen prägte die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) in den letzten Jahrzehnten nachhaltig mit. Henrich fuhr erstmals 1991 in der Breitensportserie am Nürburgring. In seiner langen Karriere holte über 100 Klassensiege und wurde fünfmal RCN-Meister.


Um sein Andenken noch einmal zu würdigen, haben sich die Organisatoren der RCN entschlossen, den schwarzen Opel Astra mit der Startnummer 5 noch einmal auf der Nürburgring-Nordschleife fahren zu lassen. Ludgers langjähriger Partner und Freund Jürgen Schulten wird im Vorfeld der sechsten RCN-Veranstaltung „Rhein-Ruhr“ das Auto vor dem Start der Leistungsprüfung ab der Touristeneinfahrt in einem Corso über die legendären 20,832 Kilometer bewegen. Ludgers Ehefrau Claudia und Karl Mauer werden die Nordschleife in dem Opel Zafira, den Ludger für das 24h Rennen 2000 aufgebaut hatte, umrunden. Mit dabei sind auch einige Motorräder aus dem Motorrad-Club, dem Ludger seit vielen Jahren angehörte.
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Ludger Henrich gehörte zur RCN dazu. Wir vermissen ihn und wollen noch einmal an ihn erinnern. Was gibt es Besseres als seinen Wagen noch einmal auf der Nordschleife fahren zu sehen. Darüber hinaus haben wir entschieden, dass die Startnummer 5 in Zukunft in der RCN nicht mehr vergeben wird.“

















