Bei schönsten Spätsommerwetter fand die siebte Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) 2026 statt. Die über eine Distanz von fast 400 Kilometern führende Leistungsprüfung „Preis der Erftquelle“ – 16 Runden auf der Streckenvariante Nürburgring-Nordschleife + GP-Kurzanbindung – nahmen mehr als 150 Teams in Angriff.
Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M4 GT4) erwiesen sich wieder als unschlagbar. Beim vierten Saisonstart holte das Duo den vierten Saisonsieg. „Die Bedingungen auf der Strecke waren gut. Und wir sind ohne Probleme durch den Verkehr gekommen.“ David Vogt (Waldfeucht, Opel Astra TCR) versuchte wieder einmal alles, musste das Schmickler-Duo aber schließlich ziehen lassen. „Ich bin mehr als zufrieden. Klassensieg und Platz 2 waren wieder das Optimum.“ Auf Platz 3 fuhr Andreas Schwarz (Obernburg, Seat Leon Cup Racer), der erstmals in dieser Saison aufs Podium kam.
Sven Markert/Lars Harbeck (beide Berlin, BMW 320i) kamen ihrem ersten RCN-Titelgewinn ein großes Stück näher. Zum sechsten Mal siegten sie in der Klasse H3. „Anfangs spielte das Display im Auto verrückt. Aber danach lief alles gut. Jetzt wollen wir beim Finale noch einmal die Klasse gewinnen und wenn das dann zum Titel reicht, würden wir uns mächtig freuen.“ Die Hauptkonkurrenten Jens Schneider/Robin Reimer (Engelsbrand/Schömberg) verpatzten ihren Boxenstopp, kassierten dafür eine Zeitstrafe und belegten dadurch nur Rang 6 in der Klasse R4. Beim Saisonfinale gibt es deshalb nur noch eine kleine Chance auf den RCN-Titel. „Wir haben als Team einen Fehler gemacht. Das war frustrierend. Aber solche Dinge können im Sport einfach passieren.“




RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Eine großartige Veranstaltung. Das Wetter hat gepasst und wir hatten einen großes Starterfeld. Die endgültige Titelentscheidung fällt erst beim Finale, darauf freuen wir uns.“

















