Bei idealen Bedingungen – Sonnenschein, eine trockene Piste und kühlere Temperaturen – fand die sechste Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) 2026 statt. Die 15 Runden der Leistungsprüfung „Rhein-Ruhr“ auf der legendären Nürburgring-Nordschleife nahmen knapp 170 Teilnehmer in Angriff.
Am Ende hatten erneut Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M4 GT4) die Nase vorn und holten sich ihren dritten Gesamtsieg. „Anfangs war das Fahren großartig und die Rundenzeiten richtig schnell. Später als der Verkehr dichter und es durch einige Zwischenfälle enger wurde, mussten wir nur noch unseren Vorsprung verteidigen.“ David Vogt (Waldfeucht, Opel Astra TCR), der diesmal Unterstützung vom routinierten Marc Basseng (Rosenbach) hatte, fuhr mit 35 Sekunden Rückstand über die Ziellinie. „Wir haben viel gelernt und waren wieder schnell unterwegs.“ Auf Platz drei fuhren Reinhold Renger/Marc Andreas Riedl (Rothenburg/Hamburg, Porsche Cayman GT4 CS).





Sven Markert/Lars Harbeck (beide Berlin, BMW 320i) hatten großes Glück an diesem Tag. Trotz einer hohen Zeitstrafe, da das Duo durch eine Code-60-Zone die Bestätigungsrunde nicht korrekt absolvierte, gewannen die Berliner erneut die Klasse H3 und übernahmen dadurch auch noch die Tabellenführung in der RCN-Meisterschaftstabelle. Denn die bisher führenden Jens Schneider/Robin Reimer (Engelsbrand/Schömberg) belegten diesmal nur Rang drei in der Klasse R4. Markert: „Nachdem wir die Bestätigungsrunde vergeigt hatten, dachten wir schon, dass unsere Meisterschaftschancen dahin wären. Umso glücklicher waren wir dann, als wir das Endergebnis gesehen haben.“
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Ein tolles Starterfeld bei guten äußeren Bedingungen. Darüber hinaus ist die Meisterschaft wieder spannend geworden. Jetzt freuen wir uns auf die finalen Läufe.“

















