Die Titelträger der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2026 (RCN) heißen Sven Markert und Lars Harbeck aus Berlin. Das Vater -Sohn-Gespann siegte mit einem BMW 320i bei allen sieben ausgetragenen Veranstaltungen in dieser Saison in der Klasse H3, das reichte Überraschend für den Titel. „Für uns ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Wer uns vor der Saison gesagt hätte, dass wir Meister werden, den hätten wir für verrückt erklärt. Unter normalen Umständen war unsere Klasse dafür viel zu klein.“ Aber die Vize-Meister Jens Schneider/Robin Reimer (Engelsbrand/Schömberg) aus der Klasse R4, die meist die größte in den Starterfeldern war, mussten zweimal der Konkurrenz den Vortritt lassen. „Wir haben beim Finale noch einmal alles probiert und die Klasse gewonnen, aber es hat leider knapp nicht gereicht.“ Platz drei in der Tabelle belegte am Ende Christian Koch (Wickede, BMW 325i) aus der Klasse H4.








Beim 3h-Rennen „Schwedenkreuz“, dem traditionellen RCN-Saisonabschluss nahmen knapp 140 Teams das morgendliche Training auf. Bei kühlen Temperaturen war die Strecke anfangs teilweise noch nass, doch am Ende gab es eine trockene Fahrspur. Auf der Pole-Position stand der Porsche Cayman GT4 CS von Alain Dutronc/Torsten Kratz (Schweiz/Mönchengladbach). Im Rennen übernahmen aber sofort Janina Schall/Ralf Schall (beide Dornstadt, Porsche 911 GT3 Cup) die Spitzenposition. Einzig David Vogt/Marc Basseng (Waldfeucht/Rosenbach, Opel Astra TCR) konnten folgen. Im Ziel hatte das Vater-Tochter-Team dann gut 1 Minute Vorsprung auf die Opel-Crew. Ralf Schall: „Ein Sieg ist immer schön. Aber mit der Tochter zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes.“
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Das war ein großartiger Saisonabschluss. Das Rennen war spannend und die äußeren Verhältnisse haben zum Glück auch gepasst. Der kleine Regenschauer am Schluss hat noch einmal etwas Nervenkitzel gebracht. Jetzt feiern wir die Sieger und dann gehen wir alle in die verdiente Winterpause.“

















