
Umfangreiche Umbauten sollen die Probleme des letzten Laufes in Zukunft ausschließen…


Umfangreiche Umbauten sollen die Probleme des letzten Laufes in Zukunft ausschließen…

Wie schon im ersten RCN Lauf des Jahres schafften Patrick Wagner (Ofterdingen) und Daniel Schellhaas (Mössingen) auch bei der RCN Rundstrecken Challenge „Bergischer Schmied“ wieder den Klassen- und Wertungsgruppensieg sowie einen ausgezeichneten zweiten Platz in der Gesamtwertung. Mehr noch, Daniel Schellhaas unterbot erneut seinen eigenen Rundenrekord auf der Nürburgring Nordschleife. Und obwohl so einiges an den ersten Lauf erinnerte, wurde es der engagierten W&S Motorsport-Crew kein bisschen langweilig.
Ideales Motorsportwetter, d.h. eine trockene Strecke und nicht zu hohe Temperaturen, erwartete die 143 Teilnehmer zur zweiten RCN Rundstrecken Challenge der Saison 2013. Lediglich die, für das bevorstehende 24h Rennen schon frisch gestrichenen Randsteine hätten bei Regen zum Problem für die Fahrer werden können.
So aber fuhr Patrick Wagner erneut bei optimalen Streckenbedigungen für W&S Motorsport den Startturn. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass die Technik diesmal nicht 100-prozentig mitspielte. Zwar lieferte der bärenstarke BMW Motor wieder die volle Leistung, aber das ABS arbeitete nicht einwandfrei. „Ein nicht fehlerfreies ABS stärkt nicht unbedingt das Vertrauen ins Auto,“ berichtete Wagner später. Er machte aber das Beste aus der Situation, fuhr nicht mehr mit vollem Risiko, dafür aber fehlerfrei. Als er nach sieben Runden planmäßig die Box ansteuerte, lag der BMW M3 von W&S Motorsport auf dem zweiten Platz in der Klasse H6 und wurde als Fünfter in der Gesamtwertung geführt.
Nun lag es an der routinierten Boxencrew, den ABS Fehler zu lokalisieren und zu beheben. Dies gelang im gesteckten Zeitrahmen und nachdem der Wagen wieder vollgetankt war, konnte Daniel Schellhaas zeigen, wie man die 355 PS mit nun wieder funktionierendem ABS optimal einsetzt. Und der 25-jährige ehrenamtliche Feuerwehrmann liess nichts anbrennen. Nach zwei schon sehr schnellen Sprintrunden, knackte er in der dritten seinen eigenen Streckenrekord. Mit einer Rundenzeit von 7:29 Minuten war der W&S BMW das erste Gruppe-H-Fahrzeug, welches die Nürburgring Nordschleife in einer Zeit von unter 7:30 Min. umrundete. Mit den Topzeiten hatte Daniel Schellhaas die Führung sowohl in der Klasse, als auch in der Wertungsgruppe übernommen und konnte dementsprechend nun ein wenig das Tempo drosseln. Bis ins Ziel hielt er so die Konkurrenz sicher im Schach. In der Gesamtwertung war lediglich ein Porsche 997 schneller, Klassen- und Wertungsgruppensieg aber gingen erneut an W&S Motorsport.
„Ich danke meinem tollen Team, aber auch den Fahrerkollegen auf der Strecke,“ freute sich Schellhaas bei der Siegerehrung. „So eine Spitzenzeit ist nur möglich, wenn das Auto optimal läuft und die Konkurrenten auf der Strecke nicht im Weg stehen. Diesmal hat alles gepasst.“ Patrick Wagner und Daniel Schellhaas freuen sich nun auf den dritten RCN Wertungslauf, der am 17. Mai vor erwarteten 200.000 Zuschauern im Rahmen des 24h Rennens ausgetragen wird.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „W&S Motorsport”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.

Die Sonne lachte, kein Wölkchen trübte das Wetter an der Eifel ein – die grüne Hölle zeigte sich für den zweiten Lauf der RCN von seiner besten Seite. Ahrtal Motorsport nahm am 04. Mai wieder mit den drei „üblichen Verdächtigen“ an der beliebten Rennserie teil: BMW E30 mit Nett/Westphal, BMW E36 mit Roitzheim/Ewen und BMW E46 mit Nießen/Straube. Wie üblich, wurde bis zuletzt geschraubt. Am grün-weissen E36 mussten kurzfristig die Radlager gemacht werden, der Wagen von Westphal/Nett, der im ersten Lauf schon mit nicht optimaler Fahrwerkseinstellung aufgefallen war, bekam härtere Federn verpasst. Rechtzeitig zur technischen Abnahme am Freitag vor dem Rennen war man jedoch fertig geworden und absolvierte diese erste Hürde ohne Probleme. Ein Highlight für die Helfer hatte Ahrtal-Motorsport im Anschluss parat, als zur Freude aller Anwesenden neue Teamkleidung ausgegeben wurde. Am Renntag ,als die GLP-Kollegen bereits ihre Runden drehten, wurde die Box bezogen.
Der Tag verhiess beste Bedingungen für Mensch und Maschine, was das Team im BMW E46 in der Klasse F3 sofort in Platz 2 der Klasse umsetzen konnte.
In der Klasse H5 tobte ein harter Konkurrenzkampf, Roitzheim bekam ab Mitte des Rennens wieder Probleme mit der Motortemperatur – ein Problem, das man eigentlich seit der letzten Saison für gelöst gehalten hatte. So konnten Ewen und Roitzheim mit dem Renner mit dem einprägsamen Sponsorenlogo nicht volles Tempo gehen. Ein zwischenzeitlich hervorragender zweiter Platz konnte nach dem Boxenstop leider nicht gehalten werden: die zu lange Standzeit vor der Tankstelle verhinderte die Einhaltung der Maximalzeit für die folgende Runde und sorgte für 99Strafpunkte. Mit diesen Punkten im Gepäck war Platz drei das maximale Ergebnis in der Klasse H5. „Da kann man nichts machen, das ist halt so. Ärgerlicher ist da doch die Sache mit der Kühlung. Wir werden schon finden, was das nun wieder war“, zieht Roitzheim einen Schlussstrich unter das Rennen.
Zum Abhaken lief es auch für das dritte Fahrzeug, den schwarzen BMW E30, gefahren von Nett/Westphal. Ein Bremsplatten auf den ersten Runden liess das Auto unruhig werden, was massiven Einfluss auf die Rundenzeiten hatte. Auch nach einem Reifenwechsel bauten die Reifen auf der Vorderachse extrem ab. Da die Balance damit weg war, konnte „nur“ Platz 8 in der Klasse V2 eingefahren werden. In der Sichtbar in Bad Neuenahr-Ahrweiler klang bei schönem Sonnenschein der anstrengende Tag aus. Das nächste Rennen startet am 17. Mai im Rahmenprogramm des 24H Rennen – genug Zeit, die die Fahrzeuge mit Sicherheit brauchen werden, um wieder fit zu werden.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung des „Team Ahrtal-Motorsport”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.

Yannick Steinbrenner aus Mandelbachtal feierte beim zweiten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) ein gelungenes Debüt auf der Nordschleife. Zusammen mit seinem erfahrenen Teamkollegen Jens Bombosch (Siegen) lenkte der 19-jährige den Honda Civic Diesel zum Klassensieg. Das Duo war zudem bester Selbstzünder im Feld der 130 Starter. „Wir sind mit Yannicks Leis-tung sehr zufrieden und sehen uns bestätigt, ihn für das dmsj Youngster-Racing-Team 2014 ausgewählt zu haben“, freute sich der dmsj Fachberater Christopher Bartz.
„Die Bedingungen heute waren natürlich perfekt“, sagte ein glücklicher Steinbrenner im Ziel. „Es war angenehm warm, es gab nur ganz wenige Gelbphasen und der Honda lief perfekt. Vielen Dank an die FahrWerk-Mannschaft! Ein großes Lob geht auch an Jens, der mir viel erklärt und gezeigt hat. Bislang kannte ich die Stecke nur von einem Track-Day oder einer Spielekonsole.“ Denn in der ersten Rennhälfte hatte Bombosch am Volant Platz genommen, Steinbrenner daneben auf dem Beifahrersitz. Für den zweiten Teil wurden die Plätze getauscht. „Yannik hat auf Anhieb eine gute Linie gefunden, fuhr schnell und konstant und ich fühlte mich als Beifahrer sicher“, lobte Bombosch.
Bartz selber war dieses Mal ein viel beschäftigter Koordinator an der Boxenmauer, denn neben Steinbrecher im Honda vom Team FahrWerk waren zwei weitere aktuelle dmsj Youngsters mit von der Partie: Sascha Friedrich (Essen) und Sandro Marsani (Hattingen). Die beiden teilten sich das Cockpit im BMW 325i E36 von Jacos Paddock, starteten bei den Serienwagen bis 2500 ccm, fuhren auf den fünften Platz bei elf Startern und waren erneut bester E36.
Friedrich brauchte für das bevorstehende ADAC 24h-Rennen in knapp zwei Wochen zum einen noch Fahrpraxis und zum zweiten ein gutes Ergebnis. „Ich habe mich schnell auf den BMW eingeschossen und hatte enorm viel Spaß. Das Überholen und überholt werden hat heute her-vorragend geklappt, es war ein perfekter Tag. Die 24 Stunden können kommen“, sagte der Essener.
Marsani war froh, das nach dem technischen Ausfall vor zwei Wochen dieses Mal alles glatt ging. „Ich war das erste Mal auf der Nordschleife mit Slicks unterwegs und es lief alles bestens“, sagte das Mitglied des 2014er Youngster-Racing-Teams. „Nach zwei Runden hatte ich mich ans Auto gewöhnt und fand meinen Rhythmus. Erfreulich war, dass ich während des gesamten Sieben-Runden-Stints nur einmal Doppelt-Gelb hatte. Mit dem Verkehr kam ich auch gut zurecht, ich habe viel in den Rückspiegel geschaut. Aber so viele Schnellere gab es gar nicht, abge-sehen von diversen GT3-Porsche.“
In knapp zwei Wochen wird es für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2013 ernst: Dann heißt es Ring frei für Sascha Friedrich, Sönke Glöde, Marcel Hellberg und Robin Strycek beim Rennen rund um die Uhr.
Am Freitagmorgen feiert mit Dominik Busch das dritte Mitglied von dmsj Youngster-Racing-Team 2014 beim RCN-Lauf sein Nordschleifen-Debüt im Honda Civic Diesel.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung des „dmsj”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.

Am 20.04.2013 stand der erste Lauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring, kurz RCN, auf der Nordschleife an – und mit ihm auch der erste Start für Moritz Kranz (25) im AvD Juniorenförderungsprogramm. Kranz, welcher 1998 mit dem Kartsport begann und über verschieden Klassen bis zu den Schaltkarts Siege einfahren konnte, startete auf einem von der Scuderia Bavaria vorbereiteten BMW E30 325i in der Klasse H5 mit sechs anderen Fahrzeugen. Ingesamt waren 154 Fahrzeuge für die Veranstaltung angemeldet.
Morgens standen jedoch erste Testfahrten im Rahmen der nachgeholten Test- und Einstellfahrten an. Hier konnte Kranz sich mit dem Auto vertraut machen und den Ablauf der RCN mit Setz-, Bestätigungs- und Sprintrunden üben. Der Start zu Lauf 1, mit einer Distanz von 15 Runden, erfolgte um kurz nach 15 Uhr. Kranz konnte sich im Verlauf des ersten Stints über 7 Runden auf den dritten Platz in der Klasse vorfahren, im Gesamtklassement stand die Startnummer 96 auf Platz 46. Im zweiten Stint konnte Kranz noch einmal zulegen und fuhr mit dem Semislick bereiften und rund 200 PS starken BMW Zeiten von 8.40 Min. Dieser Zwischenspurt brachte ihn auf den zweiten Platz respektive auf den 36 Gesamtplatz. Kranz nach dem Rennen: „Nach 15 Runden Nordschleifen Erfahrung zu Beginn des heutigen Samstags ein perfekter Saisonauftakt, mit so einem Ergebnis hatte ich nicht gerechnet! Der BMW lief perfekt und machte überhaupt keine Probleme, lässt sich sehr intuitiv fahren.“
Am 04.05 geht es weiter mit dem zweiten Lauf, Ziel ist es den zweiten Platz zu bestätigen.
Foto: Alexander Wolf
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Moritz Kranz”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.

Nach zwei erfolgreichen Jahren hat sich W&S Motorsport auch für 2013 wieder viel vorgenommen. Schon 2011 belegte man den 2. Platz in der RCN Gesamtwertung und den 3. Platz im RCN Gesamtsieger Cup. Hinzu kam der Titel in der RCN Junior Trophy für Daniel Schellhaas. In der letzten Saison krönte der Gewinn des RCN Gesamtsieger Cups die bisherige Erfolgsliste des schwäbischen Teams.
Beim ersten Saisonlauf zur RCN Rundstrecken Challenge Nürburgring meinte es der Wettergott gut mit Patrick Wagner (Ofterdingen) und Daniel Schellhaas (Mössingen), aber auch mit den anderen 139 Teilnehmern. Auch wenn es in der Eifel noch nicht besonders warm war, so präsentierte sich die traditionelle Nürburgring Nordschleife frühlingshaft,
durchgehend trocken und gut präpariert.
Schon beim Training am Samstag Morgen, im Rahmen der Test- und Einstellfahrt, lief es für das Team von W&S Motorsport optimal. Die Verbesserungen an der Aerodynamik und die weiteren Gewichtserleichterungen, die die beiden Schwaben im Winter an ihrem BMW M3 Coupé durchgeführt hatten, liessen sich problemlos in schnelle Rundenzeiten umsetzen: „Unser BMW lief wie am Schnürchen und wir konnten schon einen sehr guten Speed vorlegen.“
So ging W&S Motorsport am Nachmittag voller Optimismus in den ersten RCN Lauf. Die äußeren Bedingungen waren jedenfalls vielversprechend. Startfahrer Patrick Wagner gelang es dann auch bestens, die rund 355 PS des mit viel persönlichem Engagement aufgebauten E36 auf die Piste zu bringen. Im dritten Umlauf schaffte er mit 7:47 Minuten sogar eine neue persönliche Bestzeit. Nach sieben fehlerfreien Runden auf der anspruchsvollen Nürburgring Nordschleife beendete er seinen Turn und übergab den schnellen BMW, schon auf dem zweiten Klassenplatz liegend, an Daniel Schellhaas.
Nach einem kurzen technischen Check und dem obligatorischen Tanken, ging dieser voller Elan zurück auf die Strecke – und handelte sich gleich in der ersten Runde 10 Strafpunkte wegen Unterschreitung der Sollzeit ein. Doch hochmotiviert machte er den kleinen Fehler schnell wieder gut. Runde für Runde brannte er Topzeiten in den Asphalt der legendären
Eifelrennstrecke und verbesserte dabei seinen bestehenden Rundenrekord von 2012 in der Gruppe H über 2500ccm gleich um satte vier Sekunden von 7:36 auf 7:32 Minuten.
Nach der Zieldurchfahrt sah man im gesamten Team von W&S Motorsport nur glückliche Gesichter, wiesen die Ergebnislisten doch neben dem Klassen- und Wertungsgruppensieg zusätzlich noch den 2. Platz in der Gesamtwertung für Patrick Wagner und Daniel Schellhaas und ihren bärenstarken BMW aus: „Mit dem 2. Gesamtrang hatte wir vor Rennbeginn überhaupt nicht gerechnet, da das Starterfeld mit sehr starken Teams und Fahrern besetzt war.“ Um so mehr freut man sich schon jetzt auf den nächsten RCN Einsatz am 4. Mai auf dem Nürburgring.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „W&S Motorsport”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.