Der RCN Vorstand bedankt sich bei Florian Winkelmann für die Herstellung des Videos und bei der Fa. Terrasound für die Unterstützung.
Auflösung des Bilderrätsels
Hier die Auflösung für alle die mitgeraten haben: Es war der RCN Sportleiter Kalle Breidbach.
Die Gewinner der Ticket-Gutscheine zur Motorshow Essen mit Besuch des RCN Standes sind:
– Kerstin Hoppius
– Jan Heiler
– Benjamin Samhuber
Der RCN weist nochmal auf die Jahresiegerehrung am 24.11. im Dorint Hotel Nürburgring hin mit der bitte sich umgehend anzumelden die es bis dato noch nicht gemacht haben.
Aus organisatorischen Gründen können keine Anmeldungen nach dem 17.11.2012 mehr angenommen werden.
RCN e.V.
Der Vorstand
Ein Bilderrätsel zum Auftakt der Karnevals-Session 2012/2013
Der RCN wünscht allen Karnevalisten eine schöne und gute Session 2012/2013.
Im Bild seht ihr einen Herren. Wer ist das?
Die ersten drei richtigen Antworten (per E-Mail an hillebrandw@t-online) erhalten für das erste Wochenende der Motorshow Essen jeweils zwei Eintrittskarten. Viel Glück beim Raten.
RCN e.V.
Gerhard/Poos gewannen das Saisonfinale
Die Saison 2012 der RCN Rundstrecken-Challenge endete in diesem Jahr mit einer Neuerung. Zum Abschluss der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie fand das 3-Stunden-Rennen Schwedenkreuz statt, der dritte Lauf der RCN SprintRacing-Challenge (SRC), ausgerichtet vom MSC Bork e.V. im ADAC. RCN Serienmanager Willi Hillebrand war mit der Veranstaltung auf der Nürburgring-Nordschleife plus GP-Kurs-Kurzanbindung (24,369 Kilometer) sehr zufrieden: „Wir hatten 141 Teilnehmer am Start, dazu hat das Wetter mitgespielt. Ein guter Abschied von der Saison.“
Das Siegerpodium hatten nach drei Stunden Renndistanz die Porsche-Teams fest in der Hand. Bei wunderschönem, sonnigem Herbstwetter gewannen Christopher Gerhard/Marc Poos (Viersen/Willich) vor Norbert Fischer/Daniel Zils/Norbert Unger (Köln/Bendorf/Heusenstamm) und Wolfgang Destree/Michael Wild (Zornheim/Idar-Oberstein). Auch den vierten Platz belegte eine Porsche-Mannschaft, Burkhard Kaiser/Willi Friedrichs (Lüdenscheid/Schalksmühle), bevor Dieter Weidenbrück (Wesseling) mit seinem BMW Z4 als Fünfter die Ziellinie kreuzte.
Die drei dominierenden Porsche-Mannschaften hatten bereits auch im morgendlichen 60-minütigen Training vorne gelegen. Gerhard/Poos stellten mit 8.49,539 Minuten ihr Auto auf die Pole-Position. „Mit der Zeit können wir schon echt zufrieden sein.“ Bei Trainingsanfang erwiesen sich die Streckenbedingungen als schwierig, da verschiedene Abschnitte der Nordschleife am frühen Morgen noch nass waren. Erst gegen Ende verbesserten sich die Verhältnisse ein wenig. Ein Favorit für das Rennen reiste bereits nach dem Training ab. Die Corvette von Ed Nicelife/Heiner Stuhr/Wolfgang Lang (Gmund/Hohltorf/Köln) musste wegen technischer Probleme passen.
Stark präsentierten sich bei diesen Bedingungen die beiden Audi TTS von Marcus Löhnert/Christian Schmitz (Düsseldorf/Herresbach) und Matthias Wasel/Thomas Wasel (Bergheim/Bedburg) mit den Plätzen vier und sechs. Löhnert/Schmitz konnten sich auch im Rennen weit vorne platzieren, auch wenn es nicht wunschgemäß verlief. Nach Platz sechs im Ziel erklärte Löhnert: „Wir hatten uns schon etwas für heute ausgerechnet. Leider hatten wir mit der Hinterachse ein Problem und mussten sogar einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen.“ Trotzdem reichte es auch noch zum Sieg in der Klasse RS3A. Die Konkurrenten Wasel/Wasel schieden dagegen früh nach einem Unfall aus. Matthias Wasel: „Wahrscheinlich bin ich auf Flüssigkeit ausgerutscht, die unser Auto verloren hat.“
Im Rennen bei optimalen Bedingungen gaben Gerhard/Poos von Beginn an das Tempo vor, ihnen gelang ein Start-Ziel-Sieg, zudem der überlegene Erfolg in der Klasse RS7/8. „Der Porsche lief ohne Probleme, auch bei den Überholmanövern hatten wir keine Schwierigkeiten.“ Die zweitplatzierten Fischer/Zils/Unger freuten sich über ihr Abschneiden: „Für uns war es ein kleiner Ausflug zum Saisonausklang. Dass wir dabei Zweiter geworden sind, freut uns umso mehr.“ Destree/Wild äußerten sich auch positiv: „Das war eine tolle Veranstaltung. Es ging auf der Strecke sehr fair zu, jeder hat auf jeden Rücksicht genommen.“
Weidenbrück auf Rang fünf, gleichzeitig Sieger in der Klasse RS5, bestritt die drei Stunden allein: „Es war anstrengend, zum Schluss war ich recht müde, aber es hat viel Spaß gemacht.“ Thomas Ahles/Thomas Frank/Torsten Kratz (Unterschleißheim/Stuttgart/Mönchengladbach) fuhren im BMW E82 GTS auf Rang sieben. Ahles: „Das Auto ist noch neu. Es muss noch einiges verbessert werden, aber generell bin ich bisher sehr zufrieden.“
Johann Wanger/Klaus Bauer (Lichtenstein/Schweiz, VW Golf) folgten auf Platz acht vor Dietmar Henke/Jörg Walkowski (Aufham/Düren, Porsche 997 GT3 Cup). Walkowski: „Mehr war heute nicht möglich. Wir müssen uns erst langsam an das Auto gewöhnen.“ Denn letzten Platz in den Top 10 schafften Stephan Woelflick/Jürgen Gagstatter (Quiddelbach/Dormagen, Ford Focus).
Kissling Motorsport präsentierte den neuen Opel Astra OPC J ertsmals bei einer Rennveranstaltung. Stefan Kissling (Schuld) spulte mit dem Opel, der in der kommenden Saison im Rahmen eines Cups in der Langstreckenmeisterschaft eingesetzt werden soll, ein dreistündiges Testprogramm ab und belegte am Ende Rang zwölf.
Insgesamt 23 Klassen waren beim 3h-Rennen Schwedenkreuz ausgeschrieben. Einige Sieger: F3 Christian Drauch (Hausmannstätten, BMW M3); H3 Stefan Schmickler/Christian Scherer (beide Bad Neuenahr, BMW 318iS); H4 Rolf Weißenfels/Tim Kick (Peterslahr/Asbach, VW Golf), Weißenfels: „Ich bin begeistert, mein erster Klassensieg in der RCN.“; H6 Oliver Boyke (Sassenburg, BMW M3); RS3 Boris Hrubesch/Dirk Vleugels (Schweiz/Düsseldorf, Renault Clio); V1+2 Rolf Derscheid/Michael Flehmer/Matthias Butz (Much/Overath/Bergisch Gladbach, BMW 318 iS); V4 Stein Tveten (Bad Honnef, BMW 325i); V5 Christian van Rieff/Manuel Metzger (Köln/Schweiz, BMW M3); V6 RCN-Meister Claudius Karch (Mannheim, Porsche Cayman).
RCN-Sportleiter Karl-Heinz Breidbach zeigte am Ende zufrieden: „Ein spannendes Saisonfinale, das unsere Erwartungen übertroffen hat.“ RCN-Leiter Hans-Werner Hilger pflichtete bei: „Eine gelungene Veranstaltung. Die Disziplin der Teilnehmer hat mich positiv überrascht.“
Die Siegerehrung der RCN Rundstrecken-Challenge 2012 findet am 24. November im Dorint Hotel am Nürburgring statt.
Holger Träger – wer sonst ?
Holger Träger hat es wieder geschafft. Auch mit seinem neuen Beifahrer, Alexander Keller, setzte er seine einmalige Erfolgsserie fort. Mit dem Sieg beim GLP-Finallauf „Tarzanboocht“ im niederländischen Zandvoort sicherte sich der Bochumer zum elften Mal in Folge die Jahreswertung der beliebten GLP-Breitensportserie.
Zum Saisonabschluss hatten sich die Serienorganisatoren etwas besonderes einfallen lassen. Zum ersten Mal in der Geschichte der RCN-Gleichmässigkeitsprüfungen gastierte die Serie auf der ehemaligen Formel 1-Rennstrecke im niederländischen Zandvoort. Um es vorweg zu nehmen – die Abwechslung kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Die Kritiken auf der GLP1.de-Homepage reichten von „Es war super cool“, über „In meinen Augen war das eine Top-Veranstaltung, bei der alles stimmte“, bis zu „Zandvoort war – so denken wir – für alle noch das Highlight“. Offensichtlich hatten die engagierten Veranstalter alles richtig gemacht.
Dabei waren die äußeren Umstände teilweise alles andere als optimal: immer wieder stellte starker Regen die Fahrer auf eine harte Probe. Wegen dem großen Andrang mussten die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt werden, die jeweils zwei Wertungsläufe bestreiten sollten. Natürlich waren alle, die sich noch Hoffnungen auf einen der vorderen Platze in der Jahreswertung machten, mit am Start. Lediglich die vor dem letzten Lauf auf dem guten vierten Platz geführten Nicole und Herbert Weynand (Bergisch Gladbach) fehlten. Unmittelbar vor der Abfahrt nach Zandvoort trat an ihrem Golf ein Defekt auf – die Verteidigung von P4 oder gar noch eine Verbesserung war damit unmöglich.
Den ersten Lauf, der im Regen gestartet wurde, sicherten sich souverän Holger Träger und Alexander Keller aus Bochum mit ihrem betagten Golf II und lediglich 2,2 Fehlerpunkten. Es folgten Timo Seidel und Marcel Henn (beide Simmerath) ebenfalls auf einem VW Golf (4.0 Strafpunkten) und auf P3 Stefan Kunze (Herdecke) und Christan Vidal (Herscheid), die mit ihrem BMW M3 6,6 Punkte einfuhren. Bei Susanne und Stefan Kusch aus Windeck funktionierte die Stoppuhr nicht richtig. Die Differenzen summierten sich schnell auf 20,9 Punkte – nur Platz 18.
Im zweiten Lauf wurden Träger/Keller mit 4,2 Fehlerpunkten auf dem fünften Platz gewertet. Mit 2,3 Punkte gewannen Dominik Geibert aus Enspel und Thorsten Fasel aus Kadel (BMW 318 iS) diesen Durchgang. Um einen Platz verbessern konnten sich Kunze/Vidal, die nun mit 2,8 Punkten auf P2 das Ziel erreichten. Der dritte Platz ging an Günter Huhnorf (Kuhnhöfen) und Frank Trinkaus (Dormagen (VW Golf / 3,4 Punkte).
Durch die Addition der beiden Läufe konnten die Tagessieger ermittelt werden: Holger Träger und Alexander Keller mit 6,4 Punkten vor Stafan Kunze und Christian Vidal (9,4 Punkte) sowie Dominik Geibert und Thorsten Fasel (11,3 Punkten). Die Rookiewertung ging an Tina Stange und Renè Göbbels aus Eschweiler im Golf I, die Mannschaftswertung sicherte sich das „Golfsrudel“.
Damit stand auch das vorläufige Ergebnis der GLP-Meisterschaft 2013 fest. Erwartungsgemäß gewannen Holger Träger und Alexander Keller. Mit dem erneut guten Ergebnis verdrängten Stefan Kunze und Christian Vidal das Ehepaar Kusch noch vom zweiten Platz. Und Inge Göbbels und Dieter Grunenberg machten im letzten Lauf zwei Plätze gut und landeten in der Jahreswertung auf P3.
Für den 39-jährigen Bochumer Holger Träger ist es bereits der elfte GLP-Titel. Mit seinem betagten Golf II, der inzwischen weit über 400.000 km auf dem Kilometerzähler stehen hat, gilt der Diplom-Ingenieur als Vorbild für Zuverlässigkeit und Kontinuität.


















