Das Jahr 2021 ist bereits auf der Zielgeraden angekommen.
Der RCN e.V. wünscht allen Fahrern, Helfern und Freunden ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in die neue Saison.
Bleibt gesund! Wir sehen uns 2022…


Das Jahr 2021 ist bereits auf der Zielgeraden angekommen.
Der RCN e.V. wünscht allen Fahrern, Helfern und Freunden ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in die neue Saison.
Bleibt gesund! Wir sehen uns 2022…


Die Saison 2021 der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) war unter Corona-Bedingungen sicherlich keine einfache Sache, aber trotzdem am Ende ein großer Erfolg für die traditionsreiche Breiten-sportserie. Selbst die bei den Teilnehmern beliebte Siegerehrung im Hotel Dorint am Nürburgring konnte in diesem Jahr stattfinden, wenn auch in einem bescheideneren Rahmen und mit strengen Hygiene-Regeln der aktuell geltenden Corona-Verordnung.

Bevor die über 60 Pokale an die Gewinner und Platzierten überreicht wurden, blickte RCN Rennleiter Hans-Werner Hilger kurz auf die abgelaufene Saison zurück. „Das Jahr unter Corona-Bedingungen war nicht einfach und die Organisation eine größere Herausforderung als zu normalen Zeiten. Aber wir haben es gut hinbekommen und die Teilnehmer haben unseren Anstrengungen gewürdigt.“ Im Schnitt starteten bei den acht Veranstaltungen 159 Teilnehmer. Damit erlebte die Breitensportserie auf der Nordschleife auch in den schwierigen Zeiten einen positiven Ansturm auf die begehrten Startplätze. Die Organisatoren waren auf jeden Fall sehr zufrieden.
RCN-Meister im Jahr 2021 wurde der Schweizer Dario Stanco, der zu-nächst mit einem Seat Leon TCR und später mit einem Audi RS3 TCR eine glänzende Saison in der Klasse RS3A fuhr. „Ich bin sehr zufrieden. Alles, was ich mit vorgenommen hatte, hat funktioniert. Ich freue mich über den Titel.“ Entsprechend wurde er auch von seinem Vorgänger gewürdigt: Dr. Dr. Stein Tveten, der in dieser Saison die die angepeilte Titelverteidigung verpasste. „Dario ist ein würdiger Meister. Er hat bei allen Veranstaltungen überzeugt, tolle Leistungen gezeigt und dadurch verdienst den Titel in dieser Saison gewonnen.“
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Angesichts der nach wie vor anhaltenden Covid-19-Pandemie in Deutschland haben wir eine erfolgreiche Saison absolviert. Wir konnten fast alle Veranstaltungen ohne Probleme durchführen und hatten dazu sehr gute Starterzahlen. Darüber hinaus haben wir guten Breitensport auf der Nürburgring-Nordschleife gesehen und letztlich eine spannende Meisterschaftsentscheidung erlebt.“

Der RCN Kalender 2022 scheint in trockenen Tüchern zu sein. Zwar kann noch niemand sagen, welche Einschränkungen uns die Corona-Krise in Zukunft noch bescheren wird, aber die Macher der Rundstrecken Challenge Nürburgring haben nach den positiven Erfahrungen der letzten beiden Jahre bereits jetzt die Weichen für die kommende Saison gestellt.
„Allerdings liefen die Verhandlungen mit den Vertretern der Nürburgring 1927 GmbH doch recht zäh und es war schwierig für uns geeignete Termine zu bekommen,“ berichtete RCN Manager Willi Hillebrand. „Wir mussten Kompromisse eingehen.“ Ein Beispiel sei der achte RCN Lauf am 9. Oktober – einem Sonntag! Dafür können die Teilnehmer an diesem Tag aber nicht nur auf der traditionellen Nordschleife fahren, sondern nehmen zusätzlich die „VLN Variante“ unter die Räder.
Zusammen mit dem ADAC Veranstalter-Pool hat die RCN Leitung wieder ein attraktives Breitensportprogramm auf die Beine gestellt: „Die hohen Starterzahlen in der abgelaufenen Saison und das positive Feedback der Teilnehmer beweisen uns eindeutig, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Höhepunkt und gleichzeitig auch Abschluss der RCN Saison 2022 wird im Oktober wieder das RCN 3h Rennen „Schwedenkreuz“ sein.
RCN Termine 2022
| 02.04.2022 | RCN 1 |
| 06. – 07.05.2022 | RCN 2 (ADAC 24h Quali-Rennen, mit GP Kurs) |
| 25. – 26.05.2022 | RCN 3 (ADAC 24h Rennen) |
| 02.07.2022 | RCN 4 |
| 06. – 07.08.2022 | RCN 5 – 2,5h Rennen in Spa-Francorchamps |
| 20.08.2022 | RCN 6 |
| 03.09.2022 | RCN 7 |
| 09.10.2022 | RCN 8 (VLN Variante) |
| 28. – 29.10.2022 | RCN 9 – 3h Rennen Schwedenkreuz (VLN Variante) |
Alle Termine unter Vorbehalt. Änderungen möglich!

Bei den RCN-Light hatte Titelverteidiger Henning Hausmeier (Rheine, BMW M3) das bessere Ende für sich. Beim Saisonfinale, dem 3h-Rennen „Schwedenkreuz“, gewann er wie der größte Konkurrent Michael Vogeltanz (Weinstadt, Renault Clio RS) seine Klasse und holte dadurch erneut den Titel. Hausmeier: „Ein toller Erfolg, der sich noch besser anfühlt als in der vergangenen Saison. Ich musste hart kämpfen, am Ende hat es aber knapp gereicht.“
Die Saison hatte für den BMW-Piloten aus Rheine schlecht begonnen. Beim ersten Lauf machte der BMW im Regen Probleme, beim zweiten Lauf musste er nach einem Kabelbrand komplett passen. Danach lief es dann deutlich besser und er konnte auf den zwischenzeitlich führenden Vogeltanz aufholen. Platz drei belegte die mehrfache Meisterin Andrea Heim (Gronau, Renault Clio RS), die zudem den RCN Ladies-Cup gewann.

Mit der Jahres-Siegerehrung am 20.11.2021 geht für die RCN Aktiven eine spannende Saison zu Ende. Aber jeder, der sich an diese Motorsportsaison zurückerinnert, denkt nicht nur an die motorsportlichen Erfolge, sondern auch an die fürchterliche Flutkatastrophe in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021. Damals verloren viele Menschen ihr gesamtes Hab und Gut und in den schlimmsten Fällen sogar ihr Leben.
Die RCN Leitung hat, als das Ausmaß des Unglücks bekannt wurde, spontan, schnell und unbürokratisch reagiert. „Unter den Betroffenen waren viele, die im Motorsport, z.B. als Sportwarte, involviert sind,“ erklärte damals RCN Vorstand Hans-Werner Hilger. „Ihnen fühlen wir uns besonders verbunden. In der aktuellen Situation geht es um Zusammenhalt, Menschlichkeit und Solidarität! Da wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen.“
Einstimmig beschloss daher der RCN Vorstand, den siebten Lauf des Jahres als Benefiz-Veranstaltung durchzuführen. Sammelbüchsen wurden aufgestellt. Zusätzlich zwackte die Veranstaltergemeinschaft von jedem gezahlten RCN Nenngeld 100,- Euro und von jedem GLP Nenngeld 50,- Euro für die Flutopfer ab. Diesen Betrag wollte der RCN e.V. dann großzügig aufrunden und spenden.
Das Ergebnis der Benefiz-Veranstaltung kann sich durchaus sehen lassen. Allein in den Sammelbüchsen, die bis zum RCN 3 Stunden Rennen am 30. Oktober aufgestellt waren, kamen 3.080,06 Euro zusammen. Und die Summe der Nenngeld-Aktion wurde von den Veranstaltern, wie versprochen auf 40.000,- Euro aufgerundet. Der Betrag wurde inzwischen auf verschiedene, besonders betroffene Verbandsgemeinden aufgeteilt. RCN Serien-Manager Willi Hillebrand: „Vielleicht ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wir waren das der Region, die uns immer als Gäste herzlich empfangen hat, einfach schuldig.“

Die achte und letzte Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring hatte alle Voraussetzungen für ein grandioses Finale. Über 170 Teilnehmer hatten für das 3h-Rennen „Schwedenkreuz“ genannt. Doch leider spielte das Wetter in der Eifel nicht mit. Fast den gesamten Tag regnete es am Nürburgring. Trotz der schwierigen äußeren Bedingungen gab es ein spannendes Rennen und überzeugende Sieger.
Nach aufregenden 180 Minuten gewannen Dr. Dr. Stein Tveten/Yannick Fübrich (Bad Honnef/Heilbronn, Porsche 991 GT3 Cup) den RCN-Saisonabschluss. Dr. Tveten: „Die Verhältnisse waren sicherlich nicht einfach. Umso so mehr freue ich mich über die fehlerfreie Vorstellung und den guten Jahresausklang.“
Dario Stanco (Schweiz, Audi RS3 TCR) aus der RS3A, der gemeinsam mit Bruder Luigi Stanco Rang drei im Rennen belegte, stand bereits als neuer RCN-Meister fest. Aber die Ehrenplätze waren noch zu vergeben. Am Ende wurde Uwe Diekert (Marl, Opel Astra) aus der Klasse F2 Vize-Meister, Horst Baumann (Alfter, Porsche Cayman) wurde durch einen weiteren Klassensieg in der V5 Dritter.
Stanco holte sich auch die RCN Junior-Trophy und Baumann den Senioren-Titel. Andrea Heim (Gronau, Renault Clio) siegte in der RCN Ladies Trophy. Bei den RCN Light gewann nach einem engen Finale erneut Vorjahresmeister Henning Hausmeier (Rheine, BMW M3).
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Ein würdiges Saisonfinale. Leider hat der Wettergott diesmal kein Einsehen gezeigt. Trotzdem haben wir eine tolle Saison auf dem Nürburgring gesehen, trotz der schwierigen Umstände in diesem Jahr.“