Aufgrund eines Wintereinbruchs in der Eifel wurde der 2. RCN Lauf der Saison 2019 „Um die Westfalen Trophy“ heute um 12 Uhr aus Sicherheitsgründen abgesagt.
Starkes Starterfeld am Ring
Die zweite Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2019, „Um die Westfalen-Trophy“, findet am Samstag, 4. Mai, statt. Der Lauf der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie, ausgerichtet vom MSC Bork e.V. im ADAC, startet um 12.30 Uhr auf der Nürburgring-Nordschleife vor der Tribüne T13.
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „152 Teilnehmer haben für die Veranstaltung genannt, damit sind wir sehr zufrieden. Die Wettervorhersage für das Wochenende hört sich nicht so toll an. Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir eine gute Veranstaltung erleben werden. Die Starterzahlen stim-men und die Qualität des Feldes ist auch gut.“
Nach dem zweiten RCN-Lauf werden sich auch die ersten Fahrerpaarungen oder Piloten herauskristallisieren, die in dieser Saison mit um den Titel in der Rundstrecken-Challenge kämpfen wollen. Bei der ersten RCN-Veranstaltung gab es doch einige Überraschungen und mehrere Ausfälle favorisierter Teams. Allerdings gibt es in diesem Jahr aufgrund der neun-RCN- Läufe zwei Streichresultate. Erneut sind die Kassen H3 (19 Starter) und V4 (22 Starter) die größten im Feld.
Zum Favoritenkreis auf den ersten Gesamtsieg der Saison – bei der ersten Veranstaltung gab es aufgrund einer Unterbrechung keinen Gesamtsieger – gehören u.a.: Rolf Buchstaller/Stefan Schmickler (Nörvenich/Bad Neue-nahr, BMW Z4 GT), Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M3), Rolf Droste (Schalksmühle, Opel Astra TCR) Luigi Stanco/Armando Stanco (Beide Italien, Seat Leon TCR) und Ralf Kraus/Volker Strycek (Köln/Dehrn, Opel Astra TCR).
Zeitplan „Um die Westfalen-Trophy“
Freitag, 03. Mai 2019
17.00-20.00 Uhr Dokumenten-Abnahme (Historisches Fahrerlager, Kesselchen)
17.00-20.30 Uhr Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager, Box 20-23)
Samstag, 04. Mai 2019
08.15-11.15 Uhr Dokumenten-Abnahme (Historisches Fahrerlager, Kesselchen)
08.15-11.30 Uhr Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager, Box 20-23)
11.00 Uhr Fahrerbesprechung Neulinge (Historisches Fahrerlager Box 51)
11.40 Uhr Fahrerbesprechung (Historisches Fahrerlager Box 20)
12.30 Uhr Start vor der Tribüne T13
17.00 Uhr Aushang Ergebnisse („Grüne Hölle“, Bitburger Gasthaus)
17.30 Uhr Siegerehrung („Grüne Hölle“, Bitburger Gasthaus)
Wichtiger Hinweis für Medienvertreter
Die RCN-Akkreditierungsstelle für Journalisten und Fotografen ist bei der zweiten Veranstaltung in Box 51 im Historischen Fahrerlager untergebracht. Am Samstag, 4. Mai, können dort ab 8.30 Uhr Akkreditierungsanträge gestellt oder Akkreditierungen abgeholt werden. Für Fotografen-Leibchen muss wieder ein Pfand von 50,00 Euro hinterlegt werden. Sollten Fragen bestehen, kommen Sie einfach vorbei.
10Q-Racing fördert die RCN
Die Rundstrecken-Challenge Nürburgring hat seit der Saison 2019 mit dem 10Q Racing Team einen neuen Partner. 10Q ist ein mittelständischer Familienbetrieb aus Augsburg, der im Bereich Anlagenbau und Prüfstandtechnik tätig ist. Geschäftsführer Thomas Zabel, von Hause aus Entwicklungsingenieur, ist im Motorsport kein Unbekannter.
Zu Beginn des Jahrtausends fuhr der Augsburger bereits Langstreckenrennen auf dem Nürburgring. Nachdem er seine Fahrerkarriere beendet hatte, blieb er dem Motorsport als Renningenieur weiter verbunden. Im Jahr 2016 brachte ihn eine Wette zurück ins Cockpit. Zabel: „Da habe ich wieder Spaß am Fahren bekommen. Allerdings wollte ich nicht in der VLN fahren, da dort der Faktor Geld mittlerweile eine zu große Rolle spielt.“ Die logische Konsequenz lautete Rundstrecken-Challenge Nürburgring. Es folgte der Einstieg die RCN GLP. Zabel: „Die Gleichmäßigkeitsprüfungen sind das Schachspiel des Motorsports, das ungeheuer viel Spaß macht.“
Für die Saison 2019 wurde das Engagement weiter intensiviert. In der Gleichmäßigkeitsprüfungen der GLP laufen zwei Mercedes AMG GTR und ein AMG C63 RS. Den ersten GTR fahren Thomas Zabel/Dominik Voelk, den C63 pilotiert das Ladies-Team, Daniela Hauer und Melanie Huber, und in dem zweiten GTR gehen wechselnde Fahrerbesetzungen an den Start. In den Leistungsprüfungen der RCN startet ein Mercedes AMG GT4 mit verschiedenen Besatzungen. Dazu gibt es den RCN GLP 10Q Racing Charity Cup, der mit attraktiven Preisen dotiert ist.
Zabel: „Mit liegt der Breitensport am Herzen. Denn der Breitensport ist eine Voraussetzung für den Spitzensport.“ Darüber hinaus führte das 10Q Racing Team im Winter in Portugal eine Fahrersichtung durch. Zabel: „Wir haben im Süden zehn Fahrern, die Chance gegeben, ein GT4-Auto zu fahren. In dieser Saison werden wir mit den Talenten einige Veranstaltungen im Mercedes AMG GT4 bestreiten. Unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten sollen die Piloten mit unserem Team einmal am 24h-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen.“
Die Rundstrecken-Challenge Nürburgring bietet den idealen Rahmen für diese Talentförderung. Noch einmal Zabel: „Ich fühle mich im Umfeld sehr wohl und kann hier meine Vorstellungen vom Motorsport umsetzen. Deshalb habe ich mich auch entschlossen, die RCN 2019 mit meinem Team zu unterstützen.“
Saisonauftakt mit Problemen
Das Wetter spielte beim Saisonauftakt der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2019 richtig gut mit. Die 151 Teilnehmer starteten beim „Nordeifelpokal“ auf trockener Piste und Sonnenschein in die Saison. Allerdings gab es keinen Gesamtsieger bei der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie.
Die Leistungsprüfung musste aus Sicherheitsgründen nach gut einer Stunde abgebrochen werden, da nach einem Unfall auf der Quiddelbacher Höhe die Strecke blockiert war. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Die Situation war auch für uns neu. Wir haben uns aber nach dem Abbruch für eine Fortsetzung der Veranstaltung entschieden, da wir den Teams zum Saisonstart die volle Fahrzeit bieten wollten. Die Organisation des Neustarts war sicherlich nicht einfach und hatte einige Schwierigkeiten bei der Wertung zur Folge. Aber wir wollten die erste Veranstaltung der Saison nicht frühzeitig abbrechen. Dadurch gab es allerdings keinen Gesamtsieger und keine Gewinner in den Gruppen.“
Das schnellste Team des Tages Ralf Kraus/Robin Strycek (Köln/Dehrn, Opel Astra TCR) musste sich so mit dem Klassensieg in der RS3A begnügen. Kraus: „Wir waren heute gut unterwegs. Alles hat gepasst. Schade, dass es kein Gesamtsieg wurde, aber das gehört einfach zum Reglement der Rundstrecken-Challenge.“
Auf Platz zwei und drei der nicht zustande gekommenen Gesamtwertung wären die beiden Autos von Schmickler Performance gekommen. Markus Schmickler/Michael Luther (Bad Neuenahr/Barsbüttel, BMW M3) lagen im Ziel knapp vor dem Duo Stefan Schmickler/Rolf Buchstaller (Bad Neuenahr/Nörvenich, BMW Z4). Luther: „Wir haben für die neue Saison noch einmal etwas am Auto verbessert. Das hat gut funktioniert.“ Buchstaller: „Ein guter Einstieg in die Saison, auch wenn wir nicht das entsprechende Ergebnis bekommen haben.“
Die ersten RCN-Tabellenführer der Saison 2019 kommen aus der Klasse V4, die beim Saisonauftakt die größte im Starterfeld war. Beim Auftakt gewannen der Schotte Benjamin Lyons und Markus Loew aus Nürburg mit ihrem BMW 325i die Klasse V4. Dadurch übernahm das Duo zunächst die Spitzenposition in der Meisterschaft.
Das Team profitierte auch vom Ausfall des Duos von Adrenalin Motorsport, Björn Koczian/Philipp Stahlschmidt (Fürht/München, BMW 235i) mussten vorzeitig in Führung liegend aufhören.
Auf Platz zwei folgen die erfahrenen und mehrfachen RCN-Meister Luder Henrich/Michael Schulten (Schmitten/Hamminkeln, Opel Astra), die die Klasse H3 gewannen. Trotz Bremsproblemen siegte das Duo in der Klasse am Ende überlegen und startete optimal in die Saison. Henrich: „Natürlich wollen wir wie in jedem Jahr um den Titel mitkämpfen. Glücklicherweise konnten wir unsere Probleme während der Veranstaltung lösen. Ein optima-ler Saisonstart für unsere Mannschaft.“
Drei Teams folgen nach der ersten RCN-Veranstaltung punktgleich auf Rang drei in der RCN-Gesamtwertung. Thomas Asmussen/Sarah Ganser (Felm/Stolberg, BMW 325i) siegten in der Klasse H4. Leon Harhoff (Köln, Opel Astra GSi) war in der Klasse F2 erfolgreich. FlorianQuante/Kevin Totz (Seeheim-Jugenheim/Brakel, BMW M3) lagen im Ziel in der Klasse V5 vorn. Quante: „Wir haben alles richtig gemacht und waren zum Schluss vorn. Ich hoffe, dass geht in der Saison so weiter.“
In der Teamwertung liegt nach der ersten Veranstaltung die Mannschaft von Sharky-Racing & Friends vorn.
Sieger Simoncini, Tabellenführer Heim
Neu Fahrzeuge traten in der Kategorie RCN-Light an, die im Rahmen der Rundstrecken-Challenge Nürburgring ausgetragen wird. Bester Pilot war an diesem Tag der Italiener Mauro Simoncini mit einem BMW Z4, der auch die mit vier Autos besetzte Klasse 30 gewann. Die Tabellenführung nach dem ersten Lauf übernahm allerdings Titelverteidigerin Andrea Heim (Gronau, Renault Clio), die mit dem zweitbesten Tagesergebnis in der Klasse 29 sieg-te. Da die Klasse aber mit fünf Fahrzeugen angetreten war, erzielte die Gronauerin ein besseres Punkteergebnis.
Aufregender RCN-Saisonauftakt
Die Rundstrecken-Challenge Nürburgring startete mit der Veranstaltung „Nordeifelpokal“ in die Saison 2019. Bei wirklich guten äußeren Bedingungen – trockene Piste und lange Phasen mit Sonnenschein – gingen 151 Teilnehmer auf die 15-Runden-Distanz und erlebten eine Premiere. Erstmals gab es bei der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie eine Unterbrechung mit anschließendem Neustart.
Nach gut einer Stunde musste die Rennleitung die Leistungsprüfung aus Sicherheitsgründen abbrechen, nachdem dort auf einer Ölspur an der Quiddelbacher Höhe fünf Autos ausgerutscht waren und die Strecke blockiert hatten. Nach mehr als einer Stunde wurde die Veranstaltung wieder aufgenommen.
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Die Starterzahl war erwartet gut Leider mussten wir abbrechen. Wir haben uns aber für eine Fortsetzung entschieden, um den Teams möglichst die volle Fahrzeit zu bieten. Die Wertung war dann nicht einfach. Deshalb gab es bei dieser Veranstaltung auch keinen Gesamtsieger und keine Gewinner in den Gruppen.“ Ralf Kraus (Köln, Opel Astra TCR): „Toll, dass die RCN den Mut gehabt hat, die Leistungsprüfung weiterzuführen. So kamen bei den meisten Teams auch die zweiten Piloten zum Einsatz.“
Die ersten RCN-Tabellenführer der Saison 2019 stammen aus Schottland und vom Nürburgring. Beim Saisonstart gewannen Benjamin Lyons und Markus Loew mit der V4 die größte Klasse im Feld und setzten sich mit ihrem BMW 325i an die Spitze.



























