Die Ausschreibung für den 4. Lauf der RCN Rundstrecken-Challenge ist jetzt unter Termine verfügbar.
dmsj Youngster-Racing-Team 2015 / 2. Rennen RCN: Ronja Assmann fährt auf den zweiten Platz
Welch ein Einstand für Ronja Assmann aus Golßen: Beim zweiten Lauf zur RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring fuhr die 18-jährige auf den zweiten Platz von acht Startern bei den Produktionswagen bis 2000 ccm. Die dmsj Youngsterin teilte sich das Cockpit im Automobile Theisen-Opel Astra OPC mit Ralf Kraus aus Köln. „Das war heute ein irrer Tag und ich bin super zufrieden“, sagte Assmann. „Danke an alle, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Vor allem an meinen Sponsor STS Scan Truck Service aus der Lausitz!“
Voll des Lobes war der dmsj Fachberater Christopher Bartz. „Ronja hat heute während eines RCN-Laufes fast das komplette Wetterrepertoire einer ganzen Saison erlebt. Sie hat es hervorragend gemeistert und wir können stolz auf die Leistung und das Ergebnis sein.“

Beim Start der 15 Runden-Distanz (=312,45 Kilometer) war es noch trocken, aber dunkle Wolken machten sich bereits über der Hocheifel breit. Kraus nahm als Erster am Volant Platz, Assmann auf dem Beifahrersitz. Der Routinier zeigte ihr nicht nur die Ideallinie, sondern erklärte auch die wichtigsten Stellen. „In der dritten Runde setzte zunächst leichter Regen ein, der von Runde zu Runde intensiver wurde“, sagte Kraus. „Im Feuchten ändert sich natürlich an manchen Ecken die Ideallinie. Auch dieses habe ich ihr erklärt.“
Bis zum planmäßigen Boxenstopp nach acht Runden blieb das Astra-Duo auf Slicks, obwohl das Asphaltband mittlerweile sehr nass war. Kraus: „Ich hätte sogar die eine Bestätigungsrunde ohne Strafpunkte geschafft, aber leider machte dieses eine Gelbphase auf der Döttinger Höhe zunichte.“ 80 Strafpunkte waren die Folge, die später über den Sieg entscheiden sollten.
Für die zweite Rennhälfte wurden planmäßig die Plätze getauscht. Die Mannschaft rund um Teamchef Peter Theisen und Chefmechaniker Thomas Theisen montierte zudem in kürzester Zeit Regenreifen. „Kaum hatten wir das Rennen wieder aufgenommen, hörte der Regen auf und zumindest die Ideallinie trocknete allmählich ab. Ich fand es gut, so konnte ich direkt auch Mischverhältnisse kennenlernen. In den letzten beiden Runden tröpfelte es dann wieder.“ Kraus lobte die 18-jährige: „Mit kalten Regenreifen kam sie prima zurecht, ihre Car-Control war super gut!“
Assmann, deren Nordschleifen-Erfahrungen bislang nur aus wenigen Umläufen bei Testfahrten und einer GLP basierten, kam im Feld der 158 Starter bestens zurecht. „Das Überholen oder überholt werden bereitete mir keinerlei Probleme. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Einsatz.“ Im Ziel fehlten dem Duo Assmann/Kraus 60 Punkte zum Klassensieg. Bartz: „Das wäre natürlich noch das Sahnehäubchen gewesen. Aber auch so bin ich sehr zufrieden, im Auto ist kein Kratzer. Ronja hat ihr Debüt mit Erfolg gemeistert.“
Beim dritten RCN-Lauf am 24. Mai wird mit Felix Günther (Velbert) der dritte dmsj Youngster sein Debüt feiern. Er wird sich das Cockpit im Opel Astra mit Ulrich Neuser teilen.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung des „dmsj”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.
Trotz Wetterchaos beide Fahrzeuge sicher im Ziel
Gleich mit zwei Boliden ging das Team Benninghofen aus Velbert beim 2. Lauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) an den Start. Da war zum einen „Snoopy“, der weiße Honda Civic Typ R, mit dem Andre Benninghofen (Velbert) und Christof Degener (Hattingen) zum Saisonauftakt gleich einen guten dritten Platz einfahren konnten. Das zweite Fahrzeug war um einige Jähre älter. Der liebevoll präparierte BMW 2002, mit dem Marc Bröcker (Wuppertal) und Markus Funke (Lippstadt) ihren ersten Saisonstart absolvieren wollten, rollte bereits 1974 vom Band der Bayerischen Motoren Werke.
Die Gespräche im Fahrerlager drehten sich diesmal meist um das wechselhafte Eifelwetter und die Wahl der „richtigen“ Rennreifen. Zwar war es zu Beginn noch trocken, aber die Regenwolken am Himmel nahmen schon bedrohliche Ausmaße an. Startfahrer Christof Degener entschied sich unmittelbar vor dem Start für die sichere Variante und ging mit dem Honda auf profilierten Regenreifen ins Rennen auf der traditionellen Nürburgring Nordschleife. Markus Funke dagegen wählte für den heckangetriebenen BMW die profillosen Slicks.
„Da hatte ich mich wohl leicht verwachst“, erzählte Degener nach seinem Turn. „In den ersten Runden musste ich höllisch aufpassen, um die weichen Regenreifen nicht zu überfordern.“ Die slick-bereifte Konkurrenz war entsprechend schneller unterwegs. Erst zwei Runden vor der Tankpause setzte der erwartete Regen ein. „Nun harmonierten meine Reifen optimal mit den Wetterverhältnissen. Leider konnte ich jetzt nicht mehr durchgehend voll fahren – allein in meiner letzten Runde musste ich viermal wegen Unfällen und ‚Doppelt Gelb‘ langsamer werden.“ Trotzdem gelang es dem Hattinger Architekten nun wieder etwas an Boden gutzumachen.
Mit den stärker werdenden Niederschlägen bekam jedoch jemand anderes erhebliche Probleme: „Das Fahren mit den Slicks im Regen glich einem Eiertanz.“ Für Markus Funke war es der erste Renneinsatz überhaupt auf dem BMW 2002 und dann unter derart widrigen Umständen: „Ich wollte kein Risiko mehr eingehen und ging meine beiden letzten Runden entsprechend vorsichtig an.“ Beide Startfahrer vom Team Benninghofen brachten ihre Fahrzeuge aber unbeschadet zum Tankstopp an die Box – was nicht allen Teams gelang. Das anfängliche Nieseln hatte sich inzwischen zu einem flächendeckenden Landregen ausgeweitet. Während der Honda, nun mit Andre Benninghofen am Steuer, nach dem Tanken schnell wieder auf der Strecke war, wechselte man am BMW jetzt auch auf profilierte Rennreifen. Derart optimal ausgerüstet, konnte Marc Bröcker das Potential des fast 40 Jahre alten BMW unter Beweis stellen.

Die Fahrzeuge vom Team Benninghofen waren wieder flott unterwegs. Die Rundenzeiten wurden schneller, denn der Regen hatte wieder aufgehört und die Ideallinie trocknete zunehmend ab. Jetzt galt es erneut, die empfindlichen Regenreifen nicht zu stark zu belasten. Beide Fahrer fanden den optimalen schmalen Grat zwischen unnötigem Risiko und schnellen Rundenzeiten. Am Ende der vom Wetter dominierten Veranstaltung wurde der leistungsmäßig unterlegene BMW von Marcus Funke und Marc Bröcker auf dem 11. Platz, „Snoppy“ mit Andre Benninghofen und Christof Degener auf Platz vier in der mit 18 Fahrzeugen wieder stark besetzten Klasse H4 gewertet. „Eigentlich sind wir erstaunt, dass wir trotz der anfangs falschen Reifenwahl doch noch um die Podestplätze mitgefahren sind“, lautete das erste Resümee von Christof Degener. Nach mehr als 2 ½ Stunden Fahrzeit fehlten ihm und Andre Benninghofen lediglich 5 Sekunden auf den dritten Platz und nur 12 Sekunden auf Platz zwei. „Wir hoffen, dass wir in 14 Tagen im Trockenen fahren, um endlich zu sehen, wo wir auf der Nordschleife zeitmäßig stehen.“
Das letzte Wort gehörte Teamchef Andre Benninghofen: „Die richtige Reifenwahl war heute rennentscheidend. Wir haben unter den extremen Umständen beide Autos unbeschadet in Ziel gebracht. Damit sind wir sehr zufrieden und freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung am 24. Mai – dann hoffentlich mit stabileren Wetterbedingungen.“
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Team Benninghofen”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.
Weishaupt siegt im Schirmer BMW V8 GT
160 Starter bei der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie
Den zweiten Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2014 gewann Andreas Weishaupt (Ulm) in seinem seriennahen Schirmer BMW V8 GT. Bei der Veranstaltung „Döttinger Höhe“, ausgerichtet von der Rundstrecken Challenge Nürburgring e.V. im ADAC, gingen bei wechselnden Witterungsbedingungen – zunächst war die Strecke noch trocken, zur Halbzeit setzte Regen ein – 160 Teilnehmer an den Start.
Von Beginn an übernahm Christopher Gerhard (Viersen, Porsche 911 GT3 Cup) die Führung. Doch in den letzten Runden verlor er durch eine Gelbphase auf der Döttinger Höhe und eine Fehlinformation seiner Boxencrew den schon fast sicher geglaubten Erfolg. Gerhard: „Durch die gelben Flaggen habe ich eine halbe Minute liegen gelassen, weil ich hinter extrem langsamen Autos bleiben musste. Anschließend wurde mir ein komfortabler Vorsprung gemeldet, weshalb ich frühzeitig Tempo herausgenommen habe. Das war allerdings ein Fehler.“

Weishaupt holte sich den Sieg in der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie auch dank einer gut ausgeklügelten Strategie. Er fuhr eine sehr langsame Runde für die Setzzeit, um sich bei den wechselnden Bedingungen alle Optionen offen zu halten. Dadurch fuhr er mit zwei Runden Verspätung auf den an der Spitze liegenden Gerhard. So fuhr er seine finalen Runden zu einem späteren Zeitpunkt und konnte bei sich wieder bessernden Bedingungen schnell aufholen. Weishaupt: „Der Schirmer-BMW lag im Nasen fast perfekt. Es hat Spaß gemacht gegen die echten Rennwagen zu kämpfen. Unsere Taktik hat sicherlich geholfen.“
Platz drei ging an Claudius Karch (Mannheim, Porsche Cayman S), der erneut die Klasse V6 dominierte und dort den zweitplatzierten Dr. Stein Tveten (Bad Honnef, Porsche 991) knapp hinter sich halten konnte. Neue Spitzenreiter in der RCN sind Matthias Unger/Christian Konnerth (Heusenstamm/Winnenden, BMW 325i), die zum zweiten Mal in Folge die stark besetzte Klasse V4 gewinnen konnten. Die bisherigen Tabellenführer Stephan Reuter/Herbert Neumann (Erftstadt/Euskirchen, BMW 318i compact) belegten in der H4 nur Rang 3, dort siegten die mehrfachen RCN-Meister Ludger Henrich/Jürgen Schulten (Schmitten/Hamminkeln, Opel Astra).
Veranstaltungsleiter Karl-Heinz Breidbach war zufrieden: „Wir haben zunehmende Starterzahlen, darüber können wir uns freuen. Dazu gab es spannenden Motorsport.“
Hankook Reifen Cup 2014
Die Einschreibefrist zum RCN Hankook Reifen Cup wird bis zum 24.05.2014 (Poststempel) verlängert.
RCN e.V.
Der Vorstand
Volles Haus auch beim zweiten RCN-Lauf
Familiäre GT- und Tourenwagen-Breitensportserie geht in die 2. Runde
Nach gut einem Monat Pause trifft sich die große Motorsportfamilie der Rundstrecken-Challenge Nürburgring wieder am Samstag, 10. Mai, auf der Nordschleife. Der zweite Lauf „Döttinger Höhe“, ausgerichtet von der Rundstrecken Challenge Nürburgring e.V. im ADAC, steht auf dem Programm. Mehr als 160 Teilnehmer haben für die familiäre GT- und Tourenwagen-Breitensportserie in der Eifel gemeldet.
Die Veranstaltung wird diesmal wieder auf der üblichen Streckenvariante der RCN ausgetragen, Gestartet wird vor der Tribüne T13, gefahren auf der Nordschleife und die Distanz beträgt insgesamt 15 Runden.

RCN Serienmanager Willi Hillebrand gibt sich vor dem zweiten Lauf optimistisch: „Unser Motorsportjahr hat gut angefangen. Das Wetter spielt hoffentlich wieder mit und das Nennergebnis ist mehr als zufrieden stellend. Unsere Serie befindet sich auf einem guten Weg. Auch die zweite RCN-Veranstaltung sollte guten Sport bieten.“
Die Titelverteidiger Christian Scherer/Stefan Schmickler (beide Bad Neuenahr, BMW 318 iS) wollen wieder wie beim Auftakt ihre Klasse H3 gewinnen, leiden aber unter der geringen Teilnehmerzahl. Dominik Schöning (Wülfrath, Ford Focus DTC) hat in der Klasse RS3 dagegen in diesem Jahr deutlich höhere Starterzahlen. Der Meister von 2012 Claudius Karch (Mannheim, Porsche Cayman), der den Gesamtsieg bei der Auftaktveranstaltung holte, rechnet sich wieder gute Titelchancen aus, da die Klasse V6 in diesem Jahr zu den größten zählt. Bei Lauf zwei sind dort 15 Autos am Start. Starke Gegner sind Dr. Stein Tveten (Bad Honnef, Porsche 991) und Dieter Weidenbrück (Wesseling, Porsche 991).
Noch größer ist die Klasse H4 mit 17 Startern. Die ersten RCN-Tabellenführer der Saison Stephan Reuter/Herbert Neumann (Erftstadt/Euskirchen) im BMW 318i compact streben einen weiteren Klassensieg an, haben mit den mehrfachen RCN-Meistern Ludger Henrich/Jürgen Schulten (Schmitten/Hamminkeln, Opel Astra) aber starke Gegner, die bei der Saisonpremiere nur durch viel Pech ein deutlich besseres Resultat verpassten.
Favoriten für den Gesamtsieg sind beim zweiten Lauf sicher erneut Patrick Wagner/Daniel Schellhaas (Ofterdingen/Mössingen, BMW M3). Auch Routinier Hans-Rolf Salzer (Alpenrod, BMW M3) ist ebenso für einen Spitzenplatz gut wie Marcus Löhnert (Düsseldorf, Audi TTS), der bei der Saisonpremiere lange in Führung lag. Interessant wird das Abschneiden des Vater-Sohn-Gespanns Josef und Carsten Knechtges (Mayen, Porsche 997 GT3 Cup) sein, die erstmals in einem großen Auto starten. Heißeste Siegeskandidaten sind aber Andreas Weishaupt (Ulm) mit seinem Schirmer BMW V8 GT, der in der Vorsaison mit dem seriennahen Auto schon siegreich war, und Christopher Gerhard (Viersen, Porsche 911 GT3 Cup), der 2013 den RCN Gesamtsieger-Cup gewann.
Zeitplan „Döttinger Höhe“
Freitag, 09.05.2014
17.00-20.00 Uhr – Dokumenten-Abnahme (Historisches FL, Büro Kesselchen)
17.00-20.30 Uhr – Technische Abnahme (Historisches FL, Box 20)
Samstag, 10.05.2014
09.00-11.30 Uhr – Dokumenten-Abnahme (Historisches FL, Büro Kesselchen)
09.00-11.45 Uhr – Technische Abnahme (Historisches FL, Box 20)
11.50 Uhr – Fahrerbesprechung (Historisches FL, vor Box 20)
12.30 Uhr – Start
17.00 Uhr – Aushang der Ergebnisse (FL 1, Bistro-Zelt)
17.30 Uhr – Siegerehrung (FL 1, Bistro-Zelt)
Wie bereits im vergangenen Jahr dient die Eventfläche 4 direkt vor dem Dorint Hotel als Abladeplatz, von dem aus die Wettbewerbsfahrzeuge ins Historische Fahrerlager gefahren werden.



















