Die RCN ist tief erschüttert vom gestrigen Arbeitsunfall im Fahrerlager zu hören.
Wir wünschen allen Beteiligten und Rettern, dass sie die physischen und psychischen Verletzungen ohne bleibende Schäden schnell überwinden.

Die RCN ist tief erschüttert vom gestrigen Arbeitsunfall im Fahrerlager zu hören.
Wir wünschen allen Beteiligten und Rettern, dass sie die physischen und psychischen Verletzungen ohne bleibende Schäden schnell überwinden.

Mit der fünften Veranstaltung startet die Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) in die zweite Hälfte der Saison 2024. Die Leistungsprüfung „Preis der Erftquelle“, ausgerichtet von der SfG Schönau e.V. im ADAC, wird am Sonntag, 4. August, erneut in zwei Läufen über jeweils 13 Runden auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen.
Der erste Lauf, der um 11.15 Uhr vor der Tribüne T13 gestartet wird, umfasst die Klassen R1, R1A, R2, R2A, R3, R3A, R4, R 5, R 6, F1, F2, F3, F4, F5 und die RCN Light. Um 14.15 folgt der zweite Durchgang mit den Klassen H7, H6, H5; H4, H3, H2, H1, RS1, RS1DA, RS2, RS2A, RS2DA, RS3, RS3A, RS3DA, RS4, RS4A, RS5, RS6 RS8, RS7, RS8A, RS12AT, Cup1, Cup2, Cup3 und Cup4.
Rund 170 Teams haben für den Lauf in den Sommerferien gemeldet. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Wir sind mit der Starterzahl zufrieden. Schließlich ist Ferienzeit und viele Menschen sind im Urlaub.“
Die Klasse R2A (ehemals VT2) ist wieder einmal mit 23 Teams die größte im Feld. Die R4 (ehemals V4) folgt mit 14 Startern. In der H3 und in der RS4 gibt es jeweils 12 Fahrzeuge. In der H4 fahren 10 Teilnehmer und in der RS3A 9 Autos.
Im ersten Lauf geht es zunächst um die Führung in der RCN-Meisterschaft 2024. Die derzeitigen Tabellenführer Daniel Ostermann/Nick Deißler (Schweich-Issel/Obertshausen, BMW 330i) aus der R2A wollen ebenso wie der stärkste Verfolger Jan Buchwald (Bergneustadt, BMW 325i) aus der R4 erst einmal die Klasse gewinnen, um ihre Positionen zu festigen. Wenn es um den Laufsieg geht, spielen sicherlich auch die Gewinner von der letzten Veranstaltung, Andreas Hilgers/Sascha Korte (Rommerskirchen/Grevenbroich, BMW 328i) aus der Klasse R2A, und die schnellen Porsche Cayman aus den Klassen R6 sowie R5 eine gewichtige Rolle.
Im zweiten Lauf sind dann die nominell schnelleren Fahrzeuge unterwegs. Zu den Favoriten auf den Sieg gehören u.a. Julian Reeh/Sascha Steinhart (Nieder-Olm/Hilden, Porsche 997 GT3), Mario Fuchs (Graf-schaft, Mitsubishi Lancer), Volker Hanf (Niederzissen, Cupra Leon TCR), Michael Luther/Markus Schmickler (Barsbüttel/Bad Neuenahr, BMW M4 GT4), Andreas Schwarz (Obernburg, Seat Leon Cup Racer), Andreas Schmidt (Grafschaft, BMW M3): und Jörg Kittelmann (Wöllstein, Seat Leon Cup Racer).




Samstag, 03. August 2024
14.30-20.00 Uhr – Welcome-Center „Scharfer Kopf“
15.30-20.00 Uhr – Dokumenten-Abnahme (Historisches Fahrerlager)
15.30-20.30 Uhr – Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager)
Sonntag, 04. August 2024
07.30-14.00 Uhr – Welcome-Center „Scharfer Kopf“
08.15-11.15 Uhr – Dokumenten-Abnahme (Historisches Fahrerlager)
08.15-11.30 Uhr – Technische Abnahme (Historisches Fahrerlager)
10.00 Uhr – Neustarter-Besprechung (Historisches Fahrerlager)
10.30 Uhr – Fahrerbesprechung (Historisches Fahrerlager)
11.15 Uhr – Lauf 1 Start vor T13
15.00 Uhr – Lauf 1 Virtueller Aushang der Ergebnisse www.r-c-n.com
15.30 Uhr – Lauf 1 Siegerehrung (Historisches Fahrerlager)
14.15 Uhr – Lauf 2 Start vor T13
18.00 Uhr – Lauf 2 Virtueller Aushang der Ergebnisse www.r-c-n.com
18.30 Uhr – Lauf 2 Siegerehrung (Historisches Fahrerlager)

Die Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) trauert um ihren langjährigen Technischen Kommissar, Rolf Guhlemann aus Eicks, Mechernich.
Rolf Guhlemann schlief friedlich am 02. Juli 2024, mit 72 Jahren nach längerem Kampf gegen den Krebs ein.
Rolf war über Jahre hinweg bis zuletzt immer wieder für den RCN im Einsatz und vielen Teilnehmern für sein Fachwissen bekannt.
Auch unter den TK’s war Rolf ein sehr guter Kollege, der das Reglement und Vorschriften bestens kannte.
Als Weggefährte und Ausbilder habe ich Rolf in den vergangenen 10 Jahren schätzen gelernt und war für seine Expertise, sowie seine Freundschaft im Einsatz an der Rennstrecke dankbar.
Norman Fischer, stellvertretend für die Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN)

Erstmals in der Saison 2024 wurde eine Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) in zwei Läufen ausgetragen. Beim „Nordeifelpokal“ gingen rund 170 Teilnehmer an den Start. Bei guten äußeren Bedingungen – trockene Strecke und warme Temperaturen – gab es spannenden Motorsport. Am Ende zeigten sich in den verschie-denen RCN-Kategorien zufriedene Halbzeitmeister.



Daniel Ostermann/Nick Deißler (Schweich-Issel/Obertshausen, BMW 330i) holten sich den inoffiziellen Titel des RCN-Halbzeitmeisters. Obwohl das Duo erstmals in dieser Saison nicht die Klasse R2A (ehemals VT2) gewinnen konnte, übernahmen sie nach der vierten Veranstaltung die Führung in der RCN-Meisterschaft. „Der verpasste Klassenerfolg ist ärgerlich, aber wir hatten mit einer Code-60-Zone Pech.“
Der bisherige Tabellenführer Jan Buchwald (Bergneustadt, BMW 325i) wurde in der Klasse R4 (ehemals V4) nur zweiter und fiel so auf Rang zwei zurück. „Ich habe mir bei den Tankrunden Zeit gelassen. Das war ein Fehler, da ich so zum Schluss in einer Code-60-Zone die entscheidende Zeit eingebüßt und so den Klassensieg verpasst habe.“
Im RCN Gesamtsieger-Cup führt nach vier Veranstaltungen Andreas Schwarz (Obernburg, Seat Leon Superracer). In der RCN Junior Trophy liegt zur Halbzeit Deißler vorn. Andrea Heim (Gronau, Renault Clio) hat die Führung bei der RCN Ladies Trophy inne und Christian Stahl (Lippstadt, Porsche 968) aus der Klasse H5, der nach langen Jahren in die RCN zurückgekehrt ist, steht im RCN Senioren Cup an der Spitze.
In der ersten Leistungsprüfung gingen die schnellen Autos an den Start. Zunächst machte der schnelle Porsche 911 GT3 von Julian Reeh/Sascha Steinhardt die Pace. Doch zur Halbzeit musste das Duo aufgeben, da der Porsche Öl verlor. Nachdem Mario Fuchs (Grafschaft, Mitsubishi Lancer) mit einer defekten Antriebswelle stehenblieb, war der Weg frei für Michael Luther (Barsbüttel, BMW M4 GT4): „Es war zwar ziemlich warm im Auto, aber noch gut machbar. Ich konnte die Konkurrenz gut in Schach halten.“
Platz zwei belegte Volker Hanf (Rheinbach, Cupra Leon TCR), der im Ziel 26 Sekunden Rückstand hatte. „Ich bin eine neue persönliche Bestzeit gefahren. Es hat sich gelohnt, dass wir intensiv am Auto gearbeitet haben.“ Dritter wurde Andreas Schmidt (Grafschaft, BMW M3): „Ich hatte mal wieder kein Problem, das Fahren war angenehm.“




Platz vier ging an Volker Wawer/Stefan Schmickler (Karlsruhe/Bad Neuenahr, Porsche Cayman GT4 CS). Wawer: „Es war mein erster Lauf in dieser Saison. Es fehlt noch etwas, aber trotzdem ein gutes Ergebnis.“ Andreas Schwarz wurde fünfter: „Es war angenehm zu fahren, da auf der Strecke deutlich weniger Verkehr herrschte.“
Auf Rang sechs fuhr Arunas Siuska (Sankt Augustin, BMW M3) vor Sascha Kloft (Zehnhausen, Porsche Cayman GT4 CS): „Tolle Bedingungen und ein entspanntes Fahren. Dazu wieder ein großartiges Resultat.“
Erstmals stand ein Subaru am Start. Der ehemaligen Meister Dr. Dr. Stein Tveten (Bad Honnef) fuhr einen Subaru BRZ in der Klasse RS4. Nach ansprechenden Rundenzeiten, blieb das Auto zur Halbzeit mit einem Differentialschaden stehen. „Ein interessantes Projekt.“
Im zweiten Lauf mit den leistungsschwächeren Klassen ging es primär um die Führung in der RCN-Meisterschaft. Das Duell lautete Buchwald (R4) gegen Ostermann/Deißler (R2A), die ihre Klasse jeweils dreimal gewonnen hatten. Doch erstaunlicherweise hatten an diesem Tag andere die Nase vorn, sodass es für die Meisterschaftsfavoriten die ersten Saisonniederlagen auf dem Nürburgring gab.
Die Sieger des zweiten Laufs hießen Andreas Hilgers/Sascha Korte (Rommerskirchen/Grevenbroich, BMW 328i) aus der Klasse R2A. „Wir hatten bislang einiges an Pech in dieser Saison. Diesmal hat alles funktioniert und wir sind gut durchgekommen. Wir sind überglücklich über den Klassenerfolg und Laufsieg. Wir hoffen, dass es so weitergeht.“ Dahinter platzierte sich Lutz Rühl (Idstein, Porsche Cayman) aus der Klasse V6: „Ich bin aus der Porsche Cup-Klasse in die R-Klasse zurückgekehrt. Ich war gut und schnell unterwegs. Eine richtige Entscheidung.“
Platz drei für Ostermann/Deißler vor Christian Scherer (Ebernhahn, Porsche Cayman), der die Klasse R5 gewann. Rang fünf belegten die beiden Israeli Moran Gott/Hagay Farran (BMW 325i), die in der Klasse R4 triumphierten. Auf Platz sechs fuhr Buchwald über die Ziellinie vor Jens Schneider/Robin Reimer (Engelsbrand, Schömberg, BMW 325i).
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Eine gelungene Veranstaltung. Das Wetter hat gepasst und die Organisation mit den zwei Läufen hat auch funktioniert. Hoffen wir, dass die zweite Saisonhälfte genauso gut von statten geht wie die erste.“

Die vierte Veranstaltung der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) „Nordeifelpokal“ wurde in zwei Läufen über 13 Runden auf der Nürburgring-Nordschleife ausgetragen. Die rund 170 Teilnehmer wurden gleichmäßig auf die beiden Leistungsprüfungen aufgeteilt. Das Wetter in der Eifel war gut. Es war warm und fast den gesamten Tag schien die Sonne






Den ersten Lauf gewann Michael Luther (Barsbüttel, BMW M4 GT4) aus der Klasse RS8A, der diesmal allein unterwegs war. „Noch schneller wäre es nicht gegangen, er war aber zum Glück schnell genug.“ Platz zwei belegte Volker Hanf (Rheinbach, Cupra Leon TCR) vor Andreas Schmidt (Grafschaft, BMW M3).
Die Sieger des zweiten Laufs hießen Andreas Hilgers/Sasche Korte (Rommerskirchen/Grevenbroich, BMW 328i) aus der Klasse R2A (ehe-mals VT2). „Endlich hat es geklappt, unser erster Klassenerfolg in dieser Saison und dann auch noch ein Laufsieg.“ Dahinter platzierten sich Lutz Rühl (Idstein, Porsche Cayman) und Daniel Ostermann/Nick Deißler (Schweich-Issel/Obertshausen, BMW 330i).
Obwohl sie zum ersten Mal in dieser Saison nicht die Klasse R2A gewinnen konnten, über nahmen Ostermann/Deißler die Führung in der RCN-Meisterschaft und kürten sich zu den Halbzeitmeistern. Der bisher führende Jan Buchwald (Bergneustadt, BMW 325i) wurde in der Klasse R4 (ehemals V4) diesmal auch nur zweiter und fiel so auf Rang zwei in der Tabelle zurück.
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Die Austragung in zwei Läufen hat gut funktioniert. Von vielen Teilnehmern gab es positive Rückmeldungen. Dazu gab es auch noch spannenden Motorsport.“

Tim Banerjee (Mönchengladbach) und Holger Bruning (Odenthal) sorgten beim vierten Lauf zur Rundstrecken-Challenge Nürburgring für das beste Ergebnis im Team Automobile Theisen. Bei den Serienwagen bis 2000 ccm kam das Duo im Opel Astra G OPC auf den dritten Rang. Die anderen beiden Fahrzeuge des Teams sahen leider nicht das Ziel.






„Die beiden waren sehr gut unterwegs, so kann es weitergehen“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Für Tim, der erst seit dieser Saison in der RCN an den Start geht, freut es mich sehr. Er lernt zügig und ist auch schon verdammt schnell.“
In Gedenken an das Theisen-Teammitglied Dominic Gregel (Lüdenscheid), der in der Vorwoche bei einem Fallschirmunfall ums Leben gekommen war, starteten viele der 161 Teilnehmer mit einem Trauerflor. Zudem kam der Veranstalter dem Wunsch von Junior-Chef Thomas Theisen nach, bei der Fahrerbesprechung eine Gedenkminute für „Dom“ abzuhalten.
„Es waren heute optimale Bedingungen, sonnig und warm. Beim Vorstart war unser Motor leider etwas hochgekocht, aber Cheftechniker Thomas Theisen konnte schnell helfen“, sagte Startfahrer Tim Banerjee. „Leider gab es einige Code 60 und Gelbphasen, aber davon abgesehen, hatte ich viel Spaß und bin zufrieden. Ich habe das umgesetzt, was mir mein Mentor Ralf Kraus vor dem Start geraten hatte.“
„Ich bin auch sehr zufrieden, das Wetter war sehr schön und unser Opel Astra lief perfekt“, sagte Holger Bruning, der zur Halbzeit planmäßig übernahm und sich übers Podium freute. „Leider war ich in meiner ersten Runde im Bereich Flugplatz in ein Missverständnis dreier Fahrzeuge verwickelt, wobei einer mächtig verunfallte. Das tut mir sehr leid, aber ich kann mich mit meinem kleineren Fahrzeug auch nicht in Luft auflösen.“
Mit dem Schwesterfahrzeug mussten Christopher Bartsch (Lüdenscheid) und Patrick Schilling (Hamburg) in der fünften von 13 Runden aufgeben. „Erst fiel die Servolenkung aus, zwei Runden später bekam ich ab Hohe Acht Aussetzer und strandete dann im Brünnchen“, sagte Startfahrer Christopher Bartsch. „Wir vermuten Stromausfall aufgrund einer defekten Lichtmaschine.“ Patrick Schilling, das Teammitglied mit der weitesten Anreise, wurde somit zum Zuschauen verurteilt. „Das ist Motorsport, das kann passieren. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Lauf am 5. August.“
Bei den Serienwagen bis 2000 ccm mit Turbolader gab Simon Overmann (Sprockhövel) im Opel Astra H OPC nach fünf Runden auf. Der 23-Jährige kam bereits grippegeschwächt zum Nürburgring. „Ich habe es versucht, aber ich wollte weder mich noch andere in Gefahr bringen. Es war einfach zu warm und zu schwül. Sicherheit geht vor!“
Fotos: Jörg Ufer / Leon Merkle
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Team Automobile Theisen”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.