Erste Informationen für Belgien
Rundstrecken-Challenge Nürburgring: Start in Spa-Francorchamps.
Die Rundstrecken-Challenge Nürburgring fährt in der Saison 2019 einen Lauf in Spa-Francorchamps (Belgien). Am Sonntag, 4. August, veranstaltet die familiäre GT- und Tourenwagen-Breitensportserie ein Rennen auf der Traditionsrennstrecke in Belgien.
Der offizielle Nennungsschluss wird noch bekanntgegeben. Das Nenngeld für eingeschriebene RCN-Teilnehmer beträgt 790,00 Euro (inklusive Leitplankenschäden). Für Gaststarter erhöht sich das Nenngeld um 100,00 Euro.
Vorläufiger Zeitplan „Eau Rouge“
Samstag, 3. August 2019
14.00-20.00 Uhr – Dokumenten-Abnahme
14.00-20.30 Uhr – Technische Abnahme
Sonntag, 4. August 2019
07.00-07.30 Uhr – Dokumenten-Abnahme
07.00-07.30 Uhr – Technische Abnahme
08.00 Uhr – Fahrerbesprechung
09.00 Uhr – Qualifying Gruppe 1
10.50 Uhr – Qualifying Gruppe 2
12.40 Uhr – Rennen Gruppe 1
15.20 Uhr – Rennen Gruppe 2
Die Renndauer beträgt 150 Minuten. Beim Betanken der Fahrzeuge aus Kanistern in der Boxengasse muss die Person, die den Tankdurchgang durchführt, mit einem feuerfesten Fahreranzug, einer feuerfesten Sturmhaube und einem Vollvisier-Helm (alte Normen sind erlaubt) bekleidet sein.
Die Anreise ins Fahrerlager in Spa-Francorchamps ist ab Samstag-Nachmittag, 3. August, möglich.
Italiener in Front
Mauro Simoncini führt die Tabelle der RCN-Light an.
Nach der dritten RCN-Veranstaltung, „Preis der Schlossstadt Brühl“, führt der Italiener Mauro Simoncini (BMW Z4) die Wertung der RCN-Light an. Er gewann zum zweiten Mal die Klasse 30 und war erneut Tagesbester. Insgesamt holte Simoncini 17,08 Punkte und liegt damit knapp vor der Titelverteidigerin Andrea Heim (Gronau, Renault Clio). Die Gronauerin konnte beim dritten Lauf nicht die Klasse 29 gewinnen, die in dieser Saison wieder deutlich größer ist als die zweite Light-Klasse. Denn Klassensieg in der 29 holte Lucas Swiontek (Grevenbroich, Renault Clio). Auf Tabellenplatz drei liegt der Routinier Volker Geburek (Rommerskirchen, BMW).
Vierter Klassenrang nach Aufholjagd
Mit einem vierten Rang in der Klasse endete der dritte Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge Nürburgring für das Team Automobile Theisen. Eine falsche Reifenwahl vereitelte dem Duo Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) am Steuer des Opel Astra TCR ein besseres Ergebnis. „Das war heute ein Reifenpoker, bei dem wir leider kein glückliches Händchen hatten“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Aber unser Auto steht ohne Schramme im Ziel und die Aufholjagd wurde mit dem vierten Platz belohnt.“
Im, von wechselnden Witterungsbedingungen geprägten Wertungslauf, lag die Lüdenscheider Mannschaft zunächst bei der Reifenwahl falsch. Kurz vor dem Start zur 13 Runden-Distanz (=330 Kilometer) ging über den meisten Streckenabschnitten ein Regenschauer nieder.
Startfahrer Ralf Kraus entschied sich für Intermediates, da im Wetterradar eigentlich keine weiteren Schauer angesagt waren. „Leider herrschte auf der ersten halben Runde der Nordschleife nahezu Dauerregen, während die Abschnitte von Breidscheid bis Start-und-Ziel früh abtrockneten und auch trocken blieben. Unterm Strich wären richtige Regenreifen die bessere Wahl gewesen“, sagte Ralf Kraus, der bei einem Dreher zum Glück nirgends aneckte. Trotz der Reifenwahl übergab der Kölner immerhin als Sechster von zehn Startern in der Klasse das Cockpit an Volker Strycek.
Da das Wetterradar eine große herannahende Regenwolke zeigte, entscheid sich der 24h-Rekordstarter für Regenreifen. Technik-Chef Thomas Theisen hielt das Radarbild im Auge. Die große dunkle Wolke zog am Eifelkurs vorbei und Volker Strycek kam nach nur zwei Runden an den Boxen, um auf neue Intermediates zu wechseln.
„Diese Entscheidung war goldrichtig, denn an einigen Abschnitten war es abseits der Ideallinie noch feucht und rutschig. Slicks wären zu risikoreich gewesen“, sagte Volker Strycek. „Ein großes Lob gebührt der Theisen Mannschaft, die unseren Opel Astra perfekt vorbereitet hatte und mich zur richtigen Zeit zum Räderwechsel an die Boxen holte. Das ist Teamsport, so macht das richtig Spaß. Für mich war es ein erfolgreiches Comeback im Rennauto nach meiner Operation und ich empfand das Fahren wie eine Reha-Maßnahme. Herzlichen Dank an das gesamte Team für das Vertrauen.“
Der DTM-Meister von 1984 blies fortan an zur Aufholjagd und war im letzten Renndrittel der schnellste Pilot im Feld der 158 Starter. In 9.30 Minuten drehte Volker Strycek auch die schnellste Runde des Tages im Gesamtklassement. In der Klasse RS3A verbesserte sich der Theisen-Pilot noch auf den vierten Platz.
Robin Strycek, beim ersten RCN-Lauf der Gesamtschnellste mit dem Theisen-Astra TCR, unterstütze dieses Mal Jürgen Klein (Langenfeld) in dessen Opel Astra Caravan 2,0 CDTi. Bei den Diesel-Fahrzeugen bis 2000 ccm wurde das Duo als Klassensieger abgewinkt.
Der vierte Saisonlauf findet am Donnerstag, den 20. Juni im Rahmenprogramm des Int. ADAC 24h-Rennens statt.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Team Automobile Theisen”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.
Wetterkapriolen am Nürburgring
Überraschender Sieg für Tveten/Kroth beim dritten RCN-Lauf.
Die dritte RCN-Veranstaltung, „Preis der Schlossstadt Brühl“, war geprägt von den typischen Wetterkapriolen der Eifel. Pünktlich zum Start setzte heftiger Regen ein, der nach der Hälfte aufhörte. Entgegen aller Vorhersagen, blieb es dann bis zum Ende trocken. Der Lauf, der im Rahmen des 24h-Qualifikationsrennens ausgetragen wurde, fand auf der Streckenvariante Nordschleife und GP-Kurs –25,378 Kilometer – statt.
Der Start der 170 Teilnehmer verzögerte sich um eine gute Viertelstunde, da die Rennleitung den Teams auf der Start- und Zielgeraden die Möglichkeit gab, auf Regenreifen zu wechseln. Die erste Hälfte dominierte das Duo Alexander Schula/Marcel Krichel (Hattersheim/Geilenkirchen), das mit dem Allrad-Audi der Konkurrenz davon fuhr. In der zweiten Halbzeit hatte das Team wie viele andere Mannschaften mit den Reifen zu kämpfen. Da die meisten Mannschaften in der Erwartung auf weiteren Regen, auf einen Reifenwechsel verzichtet hatte, wurde das Fahren im Trockenen mit Regenpneus zum echten Problem. So konnte das Duo Dr Stein Tveten/Holger Kroth (Bad Honnef/Rockenberg, Porsche 991) aus der Klasse V6, das als eine der wenigen auf Slicks gewechselt war, noch aufschließen und den ersten Gesamtsieg herausfahren. Tveten: „Wahnsinn, damit hätte ich nicht gerechnet. Aber wir haben uns entschieden, auf Risiko zusetzen und haben damit gewonnen.“ Die Audi-Piloten belegten Platz zwei vor Winfried Assmann (Golssen, Porsche Cayman GT4).
Tabellenführer sind nach der dritten Veranstaltung Ludger Henrich/Jürgen Schulten (Schmitten/Hamminkeln, Opel Astra), die den zweiten Klassensieg in der Klasse H3 holten.
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Das Wetter ist in dieser Saison nicht unser Freund. Aber trotzdem hat die Veranstaltung guten Sport geboten und einen spannenden Verlauf gehabt.“
Es bleiben zwei Streichresultate
Trotz Ausfall der zweiten RCN-Veranstaltung 2019.
Eine wichtige Information der Organisation der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2019: Nachdem die zweite RCN-Veranstaltung aufgrund eines Wintereinbruchs in der Eifel abgesagt werden musste, kommen trotzdem bei der diesjährigen Meisterschaftsentscheidung zwei Streichresultate zur Anwendung.
Nach der Absage zählen in der Saison 2019 acht RCN-Läufe mit zwei Streichergebnissen zur Meisterschaftswertung. RCN Serienmanager Wille Hillebrand: „Nach dem etwas schwierigen Saisonauftakt haben wir uns entschlossen, um die Chancengleichheit für alle Teilnehmer zu wahren, bei zwei Streichresultaten zu bleiben.“
Zudem gibt es in der Saison 2019 keinen Pflichtlauf.
























