Die Ablauf-Informationen für das RCN Rennen „Schwedenkreuz“, sowie die Durchführungsbestimmungen des MSC Bork zur Westfalen Trophy sind unter Termine 2012 veröffentlicht.
Schmickler & Scherer: Gewinner der RCN Junior Trophy 2012
Die Gewinner der RCN Junior Trophy 2012 heißen Stefan Schmickler und Christian Scherer. Auf einem selbst aufgebauten BMW 318is konnten sie mehrere Klassensiege und gute Platzierungen einfahren, so dass sie am Ende den begehrten Titel punktgleich erringen konnten.
Der gegen Ende 2011 vom Team Schmickler Performance aufgebaute BMW konnte ganz offensichtlich die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. Markus Schmickler, Teamchef und älterer Bruder von Stefan, konnte beim Aufbau viele Erfahrungswerte aus seiner Zeit mit diesem Modell in der VLN einfließen lassen. Das sparte Entwicklungszeit, so dass das neue Auto von Beginn an konkurrenzfähig war. Lediglich ein Motorschaden unterbrach die technische Routine während der Saison.
„Wir sind begeistert von unserer ersten vollen Saison bei der RCN“, freut sich Christian Scherer. „Wir haben natürlich nicht damit gerechnet, dass wir gleich um die Junior Trophy mitfahren würden, aber es lief von Anfang an sehr gut.“ Vier Klassensiege, davon drei in den letzten drei Rennen, sind ein Beleg für die Leistung des Teams in einer stark besetzten Klasse.
„Am Ende wurde es noch sehr knapp für uns, ein Fahrerkollege hatte den gleichen Punktestand wie wir“, bemerkt Stefan Schmickler. „Nach RCN-Reglement entschied dann das Ergebnis des letzten Laufes die Meisterschaft für uns.“
Der Gewinn der Junior Trophy in der ersten Saison zeigt deutlich, dass die Chancen in den RCN-Läufen gut verteilt sind. Die Konkurrenz in den stärker besetzten Klassen ist hoch, aber mit einem gut vorbereiteten Auto und fahrerischem Talent haben auch Neulinge eine gute Aussicht auf Siege. Gleichzeitig ist die Rundstrecken Challenge Nürburgring durch ein entspanntes Miteinander im Fahrerlager wie auf der Strecke gekennzeichnet, so dass bei allem Wettbewerb der Spaß nicht auf der Strecke bleibt.
Deshalb werden die Juniorenmeister auch im nächsten Jahr an dieser ältesten Breitensportserie auf dem Nürburgring teilnehmen. Ob mit dem gleichen oder mit einem anderen Auto, wird noch nicht verraten.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung des „Team Schmickler Performance“. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.
Marc Roitzheim sichert sich den Meistertitel bei der RCN Light
Nach dem siebenten Lauf waren sich alle bei Ahrtal-Motorsport sicher gewesen: der Punktevorsprung von Marc Roitzheim reicht aus, um dem letzten Lauf der RCN-Saison 2012 gelassen entgegenzusehen. Aber man hatte dabei die Rechnung ohne das Reglement gemacht, das Startern in einer Klasse mit vielen Teilnehmern mehr Punkte bei einem Sieg beschert, als Startern in einer „schwachen Klasse“. Auf einmal wurde es wieder spannend, als die Nennungen für den Lauf am 22. September veröffentlicht wurden und klar war: Marcs stärkster Konkurrent um den Meisterschaftstitel würde bei einem Sieg in seiner stark besetzten Klase H29 mehr Punkte einfahren, als Marc dies bei gleichzeitigem Sieg in seiner Klasse H30 tun würde.
Marc musste auf einen kleinen Patzer der Konkurrenz hoffen – vielleicht sogar auf Schützenhilfe, falls die ebenfalls noch nicht abgeschlagene Drittplatzierte im Gesamtklassement auch ein starkes Rennen abliefern würde. Der Rahmen für ein spannendes Rennen war gesetzt und die Nordschleife tat das Ihrige, um es richtig aufregend zu machen: für den Renntag hatte es Petrus bei der Reifenwahl (mal wieder) schwer gemacht. Trocken, aber kalt, dazu ein dunkler Himmel. Trotz dieser Wetterlage, bei der man sich eigentlich besser fühlt, wenn man mit Regenschirm spazieren geht (für alle Fälle), pokerten die meisten im Feld und zogen Slicks auf. Marc blieb gar nichts anderes übrig, als ebenso mit Slicks zu fahren:“Wenn es trocken bleiben würde, wäre ich mit Semislicks hoffnungslos unterlegen in den Sprintrunden gewesen. Sollte es doch regnen, dann würden wir alle Schwierigkeiten haben. Also Slicks!“ Um 08:30 waren die profillosen Reifen montiert, das Fahrzeug stand in der Startaufstellung. Pünktlich zum Start der dritten Gruppe um 08:45 Uhr fielen die ersten Tropfen am „Brünnchen“ und im Bereich „Hatzenbach“, am „Flugplatz“ nieselte es ebenfalls. Und damit hatten nun alle zu kämpfen. Marcus Westphal kämpfte darüber hinaus auch mit technischen Problemen an seinem Wagen. „Ausgangs Brünnchen“ brach mir der Wagen hinten einmal komplett aus, ich stand quer zur Fahrbahn. Das kann nicht alleine an den Slicks gelegen haben. Das gleiche kam dann noch mal auf der Döttinger Höhe. Bei hohem Tempo schlug mir das Fahrzeug Heck einfach aus. Dann der Gegenschwung – ich hatte echt was zu tun im Auto. Das hätte auch böse ausgehen können, bei der Geschwindigkeit.!“ Dennoch reichte es für einen zweiten Platz in der Klasse, in der er gestartet war. Und der Live-Ticker zeigte, dass Marc Roitzheim seine Sache gut machte, er fuhr fehlerfrei, lieferte sehr gute Zeiten ab und sammelte wenig Strafpunkte. Bei der Konkurrenz trat eben das ein, worauf man bei Ahrtal-Motorsport gehofft hatte: der direkte Konkurrent konnte sich in seiner Klasse nicht durchsetzen.
Und damit konnte im letzten Lauf die RCN-Light Meisterschaft 2012 für Marc Roitzheim mit einem Klassensieg eingefahren werden! Marc Roitzeim und Ahrtal-Motorsport bedanken sich bei allen, die sie in der langen Saison unterstützt haben und diese Leistung erst ermöglicht haben. „Nächstes Jahr fahren wir in der „großen“ RCN mit allem Drum und Dran: Fahrerwechsel, Boxenstop! Das wird bestimmt spannend! Aber wir haben Spaß dabei und ich denke, man wird mit uns rechnen müssen, nach der gezeigten Leistung in der RCN Light!“ fasst Marc Roitzheim zusammen. Gemeinsam mit dem Team und den für das Saisonfinale angereisten Sponsoren wurde das Ergebnis ausgiebig gefeiert.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Ahrtal-Motorsport“. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.
Hinweis: Nennungsschluss RCN SprintRacing-Challenge (SRC)
Der „Druckfehlerteufel“ war am Werk und hat leider in der Ausschreibung die Daten zum 1. und 2. Nennungsschluss falsch aufgeführt.
Richtig:
1. Nennschluss am Montag, dem 08.10.2012 24.00 Uhr
2. Nennschluss am Freitag, dem 12.10.2012 24.00 Uhr
(vorliegend beim Veranstalter)
Holger Träger – wer sonst ?
Holger Träger hat es wieder geschafft. Auch mit seinem neuen Beifahrer, Alexander Keller, setzte er seine einmalige Erfolgsserie fort. Mit dem Sieg beim GLP-Finallauf „Tarzanboocht“ im niederländischen Zandvoort sicherte sich der Bochumer zum elften Mal in Folge die Jahreswertung der beliebten GLP-Breitensportserie.
Zum Saisonabschluss hatten sich die Serienorganisatoren etwas besonderes einfallen lassen. Zum ersten Mal in der Geschichte der RCN-Gleichmässigkeitsprüfungen gastierte die Serie auf der ehemaligen Formel 1-Rennstrecke im niederländischen Zandvoort. Um es vorweg zu nehmen – die Abwechslung kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Die Kritiken auf der GLP1.de-Homepage reichten von „Es war super cool“, über „In meinen Augen war das eine Top-Veranstaltung, bei der alles stimmte“, bis zu „Zandvoort war – so denken wir – für alle noch das Highlight“. Offensichtlich hatten die engagierten Veranstalter alles richtig gemacht.
Dabei waren die äußeren Umstände teilweise alles andere als optimal: immer wieder stellte starker Regen die Fahrer auf eine harte Probe. Wegen dem großen Andrang mussten die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt werden, die jeweils zwei Wertungsläufe bestreiten sollten. Natürlich waren alle, die sich noch Hoffnungen auf einen der vorderen Platze in der Jahreswertung machten, mit am Start. Lediglich die vor dem letzten Lauf auf dem guten vierten Platz geführten Nicole und Herbert Weynand (Bergisch Gladbach) fehlten. Unmittelbar vor der Abfahrt nach Zandvoort trat an ihrem Golf ein Defekt auf – die Verteidigung von P4 oder gar noch eine Verbesserung war damit unmöglich.
Den ersten Lauf, der im Regen gestartet wurde, sicherten sich souverän Holger Träger und Alexander Keller aus Bochum mit ihrem betagten Golf II und lediglich 2,2 Fehlerpunkten. Es folgten Timo Seidel und Marcel Henn (beide Simmerath) ebenfalls auf einem VW Golf (4.0 Strafpunkten) und auf P3 Stefan Kunze (Herdecke) und Christan Vidal (Herscheid), die mit ihrem BMW M3 6,6 Punkte einfuhren. Bei Susanne und Stefan Kusch aus Windeck funktionierte die Stoppuhr nicht richtig. Die Differenzen summierten sich schnell auf 20,9 Punkte – nur Platz 18.
Im zweiten Lauf wurden Träger/Keller mit 4,2 Fehlerpunkten auf dem fünften Platz gewertet. Mit 2,3 Punkte gewannen Dominik Geibert aus Enspel und Thorsten Fasel aus Kadel (BMW 318 iS) diesen Durchgang. Um einen Platz verbessern konnten sich Kunze/Vidal, die nun mit 2,8 Punkten auf P2 das Ziel erreichten. Der dritte Platz ging an Günter Huhnorf (Kuhnhöfen) und Frank Trinkaus (Dormagen (VW Golf / 3,4 Punkte).
Durch die Addition der beiden Läufe konnten die Tagessieger ermittelt werden: Holger Träger und Alexander Keller mit 6,4 Punkten vor Stafan Kunze und Christian Vidal (9,4 Punkte) sowie Dominik Geibert und Thorsten Fasel (11,3 Punkten). Die Rookiewertung ging an Tina Stange und Renè Göbbels aus Eschweiler im Golf I, die Mannschaftswertung sicherte sich das „Golfsrudel“.
Damit stand auch das vorläufige Ergebnis der GLP-Meisterschaft 2013 fest. Erwartungsgemäß gewannen Holger Träger und Alexander Keller. Mit dem erneut guten Ergebnis verdrängten Stefan Kunze und Christian Vidal das Ehepaar Kusch noch vom zweiten Platz. Und Inge Göbbels und Dieter Grunenberg machten im letzten Lauf zwei Plätze gut und landeten in der Jahreswertung auf P3.
Für den 39-jährigen Bochumer Holger Träger ist es bereits der elfte GLP-Titel. Mit seinem betagten Golf II, der inzwischen weit über 400.000 km auf dem Kilometerzähler stehen hat, gilt der Diplom-Ingenieur als Vorbild für Zuverlässigkeit und Kontinuität.
Jetzt bewerben für das dmsj Youngster-Racing-Team 2014
Am 11. und 12. November ist es soweit: Auf dem Grand-Prix-Kurs in Hockenheim werden bei einem Sichtungslehrgang die vier Kandidaten ausgewählt, die als dmsj Youngster-Racing-Team das ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring 2014 bestreiten werden. Bis dahin werden die Nachwuchspiloten in der Rundstrecken-Challenge (RCN) und der Langstreckenmeisterschaft (VLN) für das große Highlight ausgebildet. Beide Nürburgringserien sind Partner des dmsj Projekts – genauso wie das „Team FahrWerk“, welches die RCN-Einsätze vor Ort übernehmen wird.
Talentierte Piloten mit einer gewissen Erfahrung im Motorsport können sich unter www.dmsj.org bewerben. Geeignete Kandidaten im Alter von 18 bis 20 Jahren (Geburtsdatum: 01.01.1993 bis 01.03.1995) werden eine Einladung zum dmsj Sichtungslehrgang erhalten. In Hockenheim nehmen die Nachwuchspiloten nicht nur an einer dmsj-Sichtung teil, sondern absolvieren zugleich einen Fahrer-Lizenzlehrgang (Kosten: 550 Euro). Dabei erhalten die Piloten am ersten Tag eine umfassende theoretische Schulung – inklusive schriftlicher Prüfung.
Am folgenden Tag werden unter anderem ein Fitnesstest sowie ein Sektionstraining auf der Strecke unter Anleitung von Marc Hennerici, dem ehemaligen Privatfahrer-Weltmeister der WTCC, absolviert. Im weiteren Verlauf des Sichtungslehrgangs stehen geführte Runden über den kompletten Kurs und das abschließende Sichtungsfahren auf dem Programm, um die vier Kandidaten für das dmsj-Youngster-Racing-Team 2014 auszuwählen.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung des „dmsj“. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.


















