Ergebniskorrektur für das Saisonfinale
Neue Sieger beim RCN 4h-Rennen Schwedenkreuz
Das Ergebnis des Langstreckenrennens „Schwedenkreuz“, das als Saisonabschluss der Rundstrecken-Challenge Nürburgring am 15. Oktober ausgetragen wurde, musste korrigiert werden.
Das Rennen wurde wegen drohender Betriebszeitüberschreitung am Nürburgring durch die Sportkommissare vorzeitig abgebrochen. Nach dem Rennabbruch erstellten die Sportkommissare laut DMSB-Rundstreckenreglement zunächst das Ergebnis. Diese Ergebnisliste musste nun korrigiert werden, da sich das führende Fahrzeug bereits in der 25. Runde befand und deshalb die Wertung nach Runde 23 erfolgen musste.
Überraschendes Ende beim RCN-Saisonfinale
Keilwerth/Schicht/„Montana“ Sieger bei den „4h Schwedenkreuz“
Die äußeren Umstände beim traditionellen Saisonabschluss der Rundstrecken-Challenge Nürburgring, dem 4h-Rennen „Schwedenkreuz“, waren optimal. Sonnenschein und angenehme Temperaturen boten den 130 Teams ideale Bedingungen. Nur beim morgendlichen Zeittraining mussten die Teilnehmer noch vorsichtig sein, da die Strecke zu großen Teilen noch feucht war. 130 Teams waren beim Finale der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie auf der Streckenvariante GP-Kurzanbindung mit Nürburgring-Nordschleife (24,358 Kilometer) angetreten.
So waren die gefahrenen Rundenzeiten zu Beginn des 90-minütigen Zeittrainings recht langsam. Fast alle Teams waren vorsichtig und zunächst auf Regenreifen unterwegs. Gegen Ende wurden die Bedingungen besser, die Teilnehmer wechselten auf Slicks und die Rundenzeiten fielen. Wolfgang Destree/Oleg Kvitka (Zorn-heim/Russland, Porsche 997 GT3 Cup) standen einer Zeit von 9.37,856 Minuten auf der Pole-Position. Insgesamt bleiben neun Team unter der 10-Minuten-Grenze. Auf Startplatz zwei stand das Vater-Sohn-Gespann Ralph-Peter und Christopher Rink (Frankfurt, Porsche GT3 R).
Die zweite Startreihe bildeten Carrie Schreiner/Alexander Mies (Völklingen/Heiligenhaus, Porsche Cayman GT4) und Markus Löhnert (Düsseldorf, Audi TTRS), der sich RCN-Seriensieger Christopher Gerhard (Viersen) als Partner geholt hatte. In der dritten Startreihe standen Knut Kluge/Robert Schröder/Christian Schier (Winternheim/Oberkrämer/Berlin, Seat Cupracer) und Lukas Moesgen/Tim Breiden-bach/Ronja Assmann (Weeze/Solingen/Golssen, Porsche 997 GT3 Cup).
Bereits in der ersten Kurve nach dem Start des RCN-Langstreckenrennen gab es die erste Aufregung. Volker Wawer/Daniel Schwerfeld (Karlsruhe/Düsseldorf, BMW M3) und Lars Peucker/Nicolas Otto (beide Grevenbroich, BMW M235i Racing Cup) kolli-dierten. Für die Youngster Peucker/Otto war das Rennen mit einem Aufhängungsschaden zu Ende. Wawer/Schwerfeld fuhren nach einem Extra-stopp weiter. Nach etlichen schnellen Runden – darunter die schnellste Rennrunde – beendete ein Kupplungsschaden den Nachmittag für das Duo.
Destree/Kvitka übernahmen nach der ersten Runde das Kommando im Rennen. In der Folge baute das Duo die Führung kontinuierlich weiter aus. Nach drei Stunden lagen sie komfortabel mit fünf Minuten Vorsprung an der Spitze des Feldes. Die Gründe lagen sicherlich auch daran, weil sich das Verfolgerfeld aus den verschiedensten Ursachen arg dezimiert hatte. Schreiner/Mies schieden frühzeitig nach einem Unfall aus. Löhnert/Gerhard belegten lange Zeit souverän mit dem Audi Platz zwei. Gerhard: „Ich bin heute zum ersten Mal auf dem Nürburgring mit einem Fronttriebler gefahren. Die Umstellung war schon sehr groß, aber schon nach kurzer Zeit bin ich gute Rundenzeiten gefahren. Leider sind wir nicht ins Ziel gekommen, es wäre ein Topresultat möglich gewesen.“ Nach einem Reifenschaden blieb der Audi auf der Strecke stehen.
Destree/Kvitka verloren den sicher geglaubten Sieg in der letzten Stunde des Ren-nens. Nach einem Bremsdefekt am Porsche hatte Kvitka am Ende der Start-und-Zielgeraden einen Ausritt, konnte dem Wagen aber noch zurück in die Box bringen. Doch durch den zusätzlichen Stopp und die Reparatur verlor das Duo viel Zeit und fiel zurück.
Das war die große Chance für Moesgen/Breidenbach/Assmann, die anschließend die Führung übernahmen. Doch lange konnte sich das Trio nicht darüber freuen. Moesgen, der während der letzten Runden hinter dem Steuer des Porsche saß, wurde plötzlich deutlich langsamer. Da der Funk ausgefallen war, wusste das Team zunächst nichts über die Ursachen. Erst nach dem Rennende, das aufgrund von Zeitproblemen durch die Rennleitung vorgezogen wurde, kam von Moesgen die Aufklärung. „Ich hatte Schaltprobleme. Zeitweise habe ich überhaupt keinen Gang reinbekommen, dann steckte ich im sechsten Gang fest. Schade, wir hätten gewinnen können.“
So hatte das 4h-Rennen „Schwedenkreuz“ am Ende einen überraschenden Sieger. Nach konstanter Fahrt immer in Sichtweite der Spitzengruppe überquerte das Trio Marc Keilwerth/Rüdiger Schicht/„Montana“ (Minden/Schweiz/Mülheim, Porsche Cayman GT4 CS) von Mathol Racing als Erster die Ziellinie. „Montana“: „Natürlich bin ich glücklich über den Sieg. Ich war das erste Mal in dem Porsche unterwegs und dann direkt so ein Erfolg. Ich muss mich beim Team und meinen Partnern bedanken, die einen tollen Job gemacht haben. Aber auch den anderen Teilnehmer auf der Strecke muss ich ein Lob machen. Sie waren heute alle sehr fair und diszipliniert. Beim Überholen gab es keinerlei Probleme.“
Platz zwei belegten die unglücklichen Moesgen/Breidenbach/Assmann. „Wir waren knapp dran, es war zum Schluss sehr eng. Pech, dass es nicht geklappt hat“, so Breidenbach. Überglücklich feierte das Team Marc Legel/Raphael Hundeborn/Volker Strycek (Dehrn/Villmar/Dehrn, Opel Astra TCR) den letzten Platz auf dem Podium. Durch konstant schnelle Rundenzeiten hatte sich das Trio mit dem TCR-Opel weit nach vorn gearbeitet. Hundeborn: „Wir haben heute alles richtig gemacht. Wahnsinn, damit haben wir nicht gerechnet.“
Platz vier ging an den zweiten Porsche Cayman GT4 CS von Mathol Racing, Dr. Nicolas Bissantz/Markus Enzinger Nürnberg/Frankfurt). Teamchef Matthias Holle: „Ein großartiger Erfolg für das Team. Mit dem Sieg und Platz vier in diesem Feld konnten wir wirklich nicht rechnen. Aber alle haben einen guten Job gemacht.“
Für die lange führenden Kvitka/Destree blieb am Ende Rang fünf. Auf Platz sechs fuhren Stephan Wölflick/Jürgen Gagstatter (Quiddelbach/Dormagen, Ford Mustang GTR) vor Helmut Baumann/Klaus Niesen (Alfter/Leverkusen, Lexus RCF).
Peter Bonk/Marco van Ramshorst (Senden/Niederlande, Porsche Cayman S) belegten am Ende Rang acht, Alexander Böhm/Ronny Lethmate/Charles Oakes (Drees/Lingen/Luxemburg, Porsche 991) überquerten als Neunte die Ziellinie.
Rink/Rink belegten den letzten Platz in den Top 10. Der neue RCN-Meister Ludger Henrich (Schmitten, Opel Astra GSi) verpasste mit seinem Partner Jürgen schulten (Hamminkeln) diesmal knapp den Klassensieg, nachdem das Duo lange die Klasse H3 angeführt hatte.
RCN Rennleiter Hans-Werner Hilger: „Die äußeren Bedingungen waren beim Saisonabschluss großartig. Auch das Starterfeld entsprach den Erwartungen. Und das Rennende war dann auch ein wenig überraschend.“
Siegerehrung im Dorint
Saisonausklang der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2017
Die Saison 2017 der Rundstrecken-Challenge Nürburgring endet traditionell mit der Jahressiegerehrung im Dorint-Hotel am Nürburgring. Am Samstag, 18. November, werden wieder zahlreiche Teilnehmer und Freunde der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie in die Eifel fahren, um die Saison entsprechend ausklingen zu lassen. Einlass ist ab 17 Uhr, das Abendprogramm beginnt um 18 Uhr.
Neben den verschiedenen Siegerehrungen gibt es wieder ein attraktives Rahmenprogramm. Die Cheerleader „Silver Stars“ aus Oberhausen sorgen bei den Ehrungen für die gute Stimmung, für die musikalische Unterhaltung ist die Tina Franke Band verantwortlich. Dazu gibt es noch eine unterhaltsame Playback-Show. Und natürlich soll an diesem Abend auch noch kräftig gefeiert werden.
Treffpunkt in Halle 6
RCN e.V. ist wieder auf der Essen Motor Show vertreten
Auf der Essen Motor Show 2017 (2.-10. Dezember) ist der Rundstrecken Challenge Nürburgring e.V. auch in diesem Jahr präsent. Der Stand der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie in Halle 6 gilt als beliebter Treffpunkt für Offizielle, Aktive und Fans. In gemütlicher Atmosphäre können dort Gespräche geführt werden, die eine erfolgreiche und spannende Saison 2018 ermöglichen werden. Auch bei den Aktivitäten in der Halle 7, der Motorsport-Arena, ist der RCN e.V. am Start.
Vorschau auf die RCN-Saison 2018
Terminkalender der Rundstrecken-Challenge Nürburgring in Vorbereitung
Die Planungen für die neue Saison der Rundstrecken-Challenge haben längst begonnen. Auch in der Saison 2018 wird die familiäre GT- und Tourenwagen-Breitensportserie acht Mal mit Veranstaltungen auf der Nürburgring-Nordschleife in Erscheinung treten. Wie in jedem Jahr wurden unter den ersten 30 Einschreibungsanträgen zwei Freistarts (Nenngeld wird von der RCN übernommen) verlost. Gewonnen haben Michael Lode (Seligenstadt) und Peter Jacoby (Wesseling).
Den Auftakt für das Jahr bildet der Test- und Einstelltag, der nach längerer Zeit wieder angeboten wird. Am Donnerstag, 22. März, können interessierte RCN-Teilnehmer von 9.00 bis 17.00 Uhr auf der VLN-Streckenvariante ausgiebig testen. Der RCN-Saisonauftakt findet dann im Rahmen des ADAC 24h-Qualifikationsrennens statt.
RCN-Saisonfinale mit überraschendem Ausgang
Sieg für Moesgen/Breidenbach/Assmann bei den „4h Schwedenkreuz“
Das Langstreckenrennen „Schwedenkreuz“, der Saisonabschluss der Rund-strecken-Challenge Nürburgring, endete mit einer Überraschung. Am Ende siegten Lukas Moesgen/Tim Breidenbach/Ronja Assmann (Weeze/Solingen/Golssen, Porsche 997 GT3 Cup) knapp vor Marc Keilwerth/Rüdiger Schicht/„Montana“ (Minden/Schweiz/Mülheim, Porsche Cayman GT4 CS) und dem Trio Marc Legel/Raphael Hundeborn/Volker Strycek (Dehrn/Villmar/Dehrn, Opel Astra TCR).
130 Teams waren beim Finale der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie auf der Streckenvariante GP-Kurzanbindung mit Nürburgring-Nordschleife (24,358 Kilometer) angetreten. Das Wetter war an diesem Tag in der Eifel grandios: Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Nur beim morgendlichen Zeittraining mussten die Teilnehmer noch vorsichtig sein, da die Strecke zu großen Teilen noch feucht war.
Wolfgang Destree/Oleg Kvitka (Zornheim/Russland, Porsche 997 GT3 Cup) standen auf der Pole-Position und übernahmen nach der ersten Runde das Kommando im Rennen. Nach drei Stunden lagen sie mit fünf Minuten Vorsprung in Führung, auch weil sich die Zahl der Verfolger dezimiert hatte. Car-rie Schreiner/Alexander Mies (Völklingen/ Porsche Cayman GT4 CS) schieden nach einem Unfall aus. Volker Wawer/Daniel Schwerfeld (Karlsruhe/Düsseldorf, BMW M3) hatten zunächst eine Startkollison und später einen Kupplungsschaden. Markus Löhnert (Düsseldorf), der sich für das Rennen im Audi TTRS mit Christopher Gerhard (Viersen) zusammengetan hatte, blieb nach einem Reifenschaden liegen.
Destree/Kvitka verloren den sicher geglaubten Sieg, als der Porsche nach einem Bremsdefekt einen Ausritt hinlegte und einen zusätzlichen Stopp ein-legen musste. So nutzten Moesgen/Breidenbach/Assmann ihre Chance. „Der Erfolg kam unerwartet und war am Ende sehr knapp“, so Breidenbach.
RCN Rennleiter Hans-Werner Hilger: „Die äußeren Bedingungen waren großartig. Das Starterfeld entsprach den Erwartungen. Das Ergebnis war zum Schluss überraschend, weil es lange nach einem anderen Sieger ausgesehen hatte. Insgesamt war es ein tolles Finale.“
RCN-Langstreckenrennen auf dem Nürburgring
4h-Rennen Schwedenkreuz als Saisonfinale der Rundstrecken-Challenge
Den Saisonabschluss der Rundstrecken-Challenge Nürburgring bildet auch in diesem Jahr das Langstreckenrennen „Schwedenkreuz“. Die Veranstal-tung zählt auch 2017 nicht zur RCN-Meisterschaftswertung. Erstmals geht das Rennen, ausgerichtet vom RCN e.V., über die Distanz von vier Stunden. Vorläufig haben mehr als 130 Teams ihre Nennung abgegeben. Das Finale der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie wird auf der Stre-ckenvariante GP-Kurzanbindung mit Nürburgring-Nordschleife (24,358 Kilo-meter) ausgetragen. Der Start erfolgt am Sonntag, 15. Oktober, um 14.45 Uhr auf der Start-und-Zielgeraden.
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Wir haben eine gute Saison erlebt mit vollen Starterfeldern. Die familiäre GT- und Tourenwagen-Breitensportserie ist bei Teilnehmern und Fans nach wie vor beliebt und bietet weiterhin die preiswerte Möglichkeit, Motorsport zu betreiben. Das 4h-Rennen zum Sai-sonende gibt vielen RCN-Teilnehmer die Chance, erste Erfahrungen bei ei-nem Rundstreckenrennen zu sammeln.“
Am Start ist auch der RCN-Meister 2017. Ludger Henrich (Schmitten) startet mit seinem Stammpartner Jürgen Schulten (Hamminkeln) auf dem Opel Astra in der Klasse H3. Auf den Gesamtsieg hat das Duo sicher keine Chance, aber ein Klassensieg wird angestrebt. Viele Teams hoffen auf gute Platzie-rungen und Erfolge in den einzelnen Klassen.
Größte Chancen auf eine Topplatzierung in der Gesamtwertung haben zu-erst einmal die Porsche-Teams: Lukas Moesgen/Tim Breidenbach/Ronja Assmann (Weeze/Solingen/Golssen, Porsche 997 GT3 Cup), Wolfgang Dest-re (Zornheim, Porsche 997 GT3 Cup) und Carrie Schreiner/Christopher Brück (Völklingen/Köln, Porsche Cayman GT4 CS). Aber auch die BMW-Teams Volker Wawer (Karlsruhe, BMW M3) und Jörg Krell/Tim Scheer-barth/Sebastian Krell (Bergisch Gladbach/Dormagen/Herzogenrath, BMW M3) können im Vorderfeld landen. Weitere aussichtsreiche Starter sind beim Saisonfinale noch Peter Bonk/Marco Ramshorst/Donald Molenaar (Sen-den/beide Niederlande, Porsche Cayman S), Marc Legel/Raphael Hunde-born/Volker Strycek (Dehrn/Villmar/Dehrn, Opel Astra) und Peter Muggia-nu/Tom Pilgenröder (Geretsried/Wuppertal, Audi TTS).
Zeitplan: RCN-4h-Rennen „Schwedenkreuz“
Samstag, 14.10.2017
14.00-20.00 Uhr – Dokumenten-Abnahme (Veranstalter-Büro)
14.00-20.30 Uhr – Technische Abnahme (TÜV-Abnahmegebäude)
Ab 19.00 Uhr – Bezug der Boxen
Sonntag, 15.10.2017
08.30 Uhr – Fahrerbesprechung (Presse-Zentrum)
Ab 9.30 Uhr – Einräumen der Boxengasse
09.50-11.20 Uhr – Zeittraining
ab 12.30 Uhr – Startaufstellung (Eventzone 1 und an Tor 44)
14.30 Uhr – Start Einführungsrunde
14,45 Uhr – Start
19.30 Uhr – Aushang der Ergebnisse
20.00 Uhr – Siegerehrung





































