Bester Tag in der Team-Geschichte
Lüdenscheider Team Theisen feiert große Erfolge auf dem Nürburgring

Es gibt manchmal Tage im Leben, da passt einfach alles. Einen solchen Tag erlebte das Lüdenscheider Team Automobile Theisen beim zweiten Saisonlauf zur Rundstrecken Challenge (RCN) auf dem Nürburgring mit dem H&R-Opel Astra OPC. „Zweiter Klassensieg, neunter Gesamtrang bei 171 Startern, zweiter Gruppenrang: Mit einem seriennahen Zweiliter-Opel Astra kann man eigentlich nicht mehr erreichen“, freute sich Teamchef Peter Theisen. „Ich bin unheimlich stolz auf Fahrer und Mannschaft.“
Dabei begann der Renntag mit einer Reifenlotterie. Denn ein Regenschauer rund 45 Minuten vor dem Start hatte für Feuchtigkeit auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus GP-Kurs plus Nordschleife gesorgt. Slicks, Intermediates oder Regenreifen? Alles war eine Option. Unter Berücksichtigung des Regenradars auf dem Smartphone und seines Bauchgefühls war sich Startfahrer Kraus dennoch sicher: „Ich starte auf Slicks!“

Eine richtige Entscheidung wie sich wenig später herausstellte, zumal mindestens Dreiviertel des Starterfeldes profilierte Pneus montierten. „Schon in der ersten Runde war die Strecke nahezu abgetrocknet, teilweise schien sogar die Sonne. Ich entschied mich im ersten Umlauf, zunächst viele Teilnehmer vorbeizulassen, damit die mir die Piste trockenfahren. Doch das erwies sich als falsch, denn ab der zweiten Runde habe ich viele Sekunden verloren, um diese wieder zu überholen. Aber was solls, Schwamm drüber, unterm Strich haben wir alles richtig gemacht“, freute sich der Kölner, für den es der 15. RCN-Klassensieg war. „Unser neuer Sponsor Constar Prefab bringt uns Glück.“
Gleich über seinen 20. RCN-Klassensieg freute sich Volker Strycek. Der ehemalige DTM-Champion und 24h-Gesamtsieger zeigte in der zweiten Rennhälfte einmal mehr sein Können: Klassenbestzeit in 10.11 Minuten und Ausbau der Führung auf schließlich 73 Sekunden. „Es hat heute richtig viel Spaß gemacht“, freute sich der 59-Jährige. „Es wurde fair gefahren, das Wetter passte und das Team Theisen hatte den Opel Astra perfekt vorbereitet. Mit der Reifenwahl lagen wir goldrichtig, wobei unsere direkten Mitbewerber die gleiche Option wählten. Es war also ein Kampf mit gleichen Waffen.“


Holger Bruning (Odenthal) und Peter Keltsch (Krefeld) wurden mit ihrem Opel Astra OPC zwölfter von 19 Startern in der Gruppe H bis 2000 ccm. Startfahrer Bruning wählte Regenreifen. „Wir starten erst zum zweiten Mal mit dem Fahrzeug, da gehe ich kein Risiko ein. Und sollte es wieder regnen, sind wir auf jeden Fall richtig unterwegs.“ Trotzdem hätte das Duo beinahe als Neunter sogar einen Top-Ten-Platz erreicht, hätten nicht beide Fahrer in den Bestätigungsrunden mit der Stoppuhr auf Kriegsfuß gestanden und insgesamt 220 Strafsekunden kassiert …
An Christi Himmelfahrt (25. Mai) geht der dritte RCN-Saisonlauf im Rahmenprogramm des ADAC 24h-Rennens über die Bühne. Das Lüdenscheider Team peilt bei den Produktionswagen bis 2000 ccm mit Turbolader natürlich den Hattrick an.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Team Automobile Theisen”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.
Volker Wawer feierte ersten Gesamtsieg
182 Autos bei der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie am Start

Die Wetterbedingungen waren beim zweiten Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN), dem „Preis der Schlossstadt Brühl“ nicht einfach. Es war kalt in der Eifel und am Vormittag hatte es noch geregnet. Bis zum Start hatte der Regen aufgehört und die Sonne kam teilweise durch die zuvor dichte Wolkendecke, trotzdem gingen fast alle der 182 Teilnehmer mit Regenreifen auf der teilweise noch feuchten Piste an den Start. Nach einem spannenden Verlauf endete die Veranstaltung mit einer Überraschung. Volker Wawer (Karlsruhe, BMW M3) holte sich seinen ersten RCN-Gesamtsieg. „Ein toller Erfolg. Der BMW hat super funktioniert.“ Auch RCN Serienmanager Willi Hillebrand war äußerst zufrieden: „Trotz der widrigen Witterungsbedingungen haben wir wieder eine gute Veranstaltung gesehen.“


Zunächst hatte Wilfried Assmann (Golssern, Porsche 991 GT3 Cup) den RCN-Lauf souverän angeführt. Nachdem der Porsche-Fahrer mit einem technischen Defekt ausgerollt war und zahlreiche an dere Konkurrenten durch eine Code-60-Zone auf der Döttinger Höhe, viele Strafpunkte in der zweiten Bestätigungsrunde kassierten, war der Weg frei für Wawer und einen BMW-Dreifacherfolg. Platz zwei belegte Michael Luther (Barsbüttel, BMW M3) vor Eric Petrich (Wawern, BMW M3).
Da in der Klasse V4 mit 20 Treilnehmern wieder die meisten Autos am Start waren, blieben Oskar Sandberg/David Thomas (Insul/München, BMW 325i) nach ihrem zweiten Saisonerfolg weiterhin RCN-Tabellenführer in der Saison 2017.
Wichtige Informationen – 2. Lauf RCN Rundstrecken-Challenge
Unter Termine sind ab sofort wichtige Zusatzinformationen zum 2. Lauf der RCN Rundstrecken-Challenge verfügbar.
Neben den Informationen zum Ablauf, sind dort ebenfalls Hinweise für Teilnehmer des ADAC 24H Qualifikationsrennen und zur technischen Abnahme zu finden.
RCN startet auf der Strecke des 24h-Rennens
Lauf zwei der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie
Beim zweiten Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring 2017, dem „Preis der Schlossstadt Brühl“ am Samstag, 22. April, ausgerichtet von der Scuderia Augustusburg Brühl im BTV e.V. und ADAC, wird als Besonderheit der Saison auf der Streckenvariante des 24h-Rennens gefahren. Der Lauf auf der Nordschleife und dem GP-Kurs – Streckenlänge 25,378 Kilometer – wird deshalb nur 13 Runden, davon sieben Sprintrunden, umfassen. Die Veranstaltung führt über insgesamt 329,91 Kilometer. Der Start erfolgt pünktlich um 12.30 Uhr auf der Start- und Zielgeraden.

RCN Rennleiter Hans-Werner Hilger: „Wir erwarten wieder ein volles Starterfeld. Es ist schön, dass wir auf der langen Streckenvariante, GP-Kurs und Nordschleife, fahren können. Dadurch, dass wir die Boxengasse benutzen können, entfällt diesmal für die Teilnehmer der Stress während der Tankrunden. Zudem ist der lange Kurs eine willkommene Abwechslung für die Teams.“
In der Saison 2017 haben sich wieder deutlich mehr als 150 Teilnehmer in der RCN fest eingeschrieben. Die Meisterschaftsfavoriten kommen wie in jedem Jahr aus den stärksten Klassen. Beim ersten Saisonlauf waren dies die Klassen V4, V5 und H3. Mit der Startnummer 1 tritt der amtierenden Meister Alex Fielenbach (Lohmar) an, der wieder einen Toyota GT86 in der Klasse V3 fährt.
Die Favoriten auf den Gesamtsieg bei dieser Veranstaltung kommen aus dem üblichen Personenkreis. Wenn er startet, ist der RCN-Seriensieger der letzten Jahre, Christopher Gerhard (Viersen, Porsche 991 GT3 Cup), der Topfavorit. Aber auch andere Teams haben Chancen: Winfried Assmann (Golssen, Porsche 991 GT3 Cup), Lukas Moesgen/Tim Breidenbach (Weeze/Solingen, Porsche 991 GT3 Cup), Marcus Löhnert (Düsseldorf, Audi TTRS) oder Karsten Krämer/Moritz Kranz (Bergisch Gladbach/Linz, Porsche Cayman GT4 CS).

In diesem Jahr zählen acht Veranstaltungen zum RCN-Meisterschaftskalender. Dabei gibt es bei der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie Startmöglichkeiten in mehr als 30 Klassen. RCN-Titel werden in acht Kategorien vergeben: Gesamtsieger in der RCN, RCN Gesamtsieger-Cup, RCN Junior-Trophy, RCN-Teamwertung, RCN Light, RCN Ladies-Trophy, RCN Senioren-Cup und RCN Hankook Reifen-Cup.
Noch einmal Hilger: „Wenn das Wetter mitspielt, werden wir eine spannende Veranstaltung erleben. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben.“
Zeitplan „Preis der Schlossstadt Brühl“
Freitag, 21.04.2017
17.00-20.00 Uhr – Dokumenten-Abnahme (Historisches FL, Büro Kesselchen)
17.00-20.30 Uhr – Technische Abnahme (Historisches FL, Box 20)
Samstag, 22.04.2017
08.15-11.15 Uhr – Dokumenten-Abnahme (Historisches FL, Büro Kesselchen)
08.15-11.30 Uhr – Technische Abnahme (Historisches FL, Box 20)
11.40 Uhr – Fahrerbesprechung (Historisches FL, vor Box 20)
12.30 Uhr – Start
17.00 Uhr – Aushang der Ergebnisse („Grüne Hölle“, Bitburger Gasthaus)
17.30 Uhr – Siegerehrung („Grüne Hölle“, Bitburger Gasthaus)
Wichtiger Hinweis für Journalisten
Die RCN-Akkreditierungsstelle für Journalisten und Fotografen ist auch 2017 in der Box 50 im Historischen Fahrerlager untergebracht. Dort können Journalisten und Fotografen ihre Akkreditierungen abholen oder die Akkreditierungsanträge vor Ort abwickeln. Für Fotografen-Leibchen muss wieder ein Pfand von 50,00 Euro hinterlegt werden.
Neue Stimme in der RCN

Beim ersten Lauf der der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN), dem „Nordeifelpokal“, ging auch eine neue Stimme an den Start. Die 19-jährige Anna Niebäumer gab ihr Debüt als Streckensprecherin an der Seite des erfahrenen Jürgen Treken.
Anna Niebäumer kam über ihren Bruder, ein aktiver Kartsportler, zum Motorsport. Auf einem Kartevent wurde sie auch angesprochen, ob sie Lust hätte, als RCN-Streckensprecherin zu arbeiten. „Ich habe spontan zugesagt, weil ich so etwas schon immer machen wollte.“ Anna Niebäumer besuchte zwei Jahre lang eine Schauspielschule, bevor sie eine Ausbildung als Automobilkauffrau begann. Ihr Berufswunsch ist aber nach wie vor Moderatorin.
In der RCN hat sie sich auf Anhieb wohl gefühlt: „Das ist eine große Familie, in der jeder herzlich aufgenommen wird.“


















