Beim ersten Lauf der der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN), bei der Veranstaltung „Nordeifelpokal“, ging auch wieder die Kategorie „RCN Light“ an den Start. Der Tagessieg in diesem Feld, das nur acht Runden absolviert, ging an Andrea Heim (Gronau, Renault Clio). Auf den zweiten Platz kam der Vorjahresmeister Volker Geburek (Rommerskirchen, BMW 318is). Das Podium vervollständigte Michael Vogeltanz (Weinstadt, Renault Clio). Andrea Heim: „Schön, dass die Winterpause endlich vorbei war. Es hat alles gut funktioniert. Ein schöner Erfolg zum Saisonanfang.“
RCN feierte gelungenen Saisonauftakt
Christopher Gerhard erster Gesamtsieger der RCN-Saison 2017
155 Teilnehmer eröffneten die Saison 2017 der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN). Die Veranstaltung „Nordeifelpokal“ wurde bei guten äußeren Bedingungen – trockene Strecke und angenehme Temperaturen gestartet. Beim Auftakt der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie schrieb sich wieder ein bekannter Name in die Siegerliste ein. Christopher Gerhard (Viersen, Porsche 991 GT3 Cup) gewann zum 25. Mal einen RCN-Lauf. RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Den Start in die neue Saison kann man als gelungen bezeichnen. Wir hatten ein starkes Teilnehmerfeld, vernünftige Witterungsbedingungen und einen spannenden Verlauf. So kann es in diesem Jahr ruhig weitergehen.“
Bis zur Zieldurchfahrt konnte sich der Viersener allerdings nicht entscheidend von seinen Verfolgern absetzen. Im Ziel hatte Gerhard, der sich über seinen Jubiläumserfolg freute, lediglich 15 Sekunden Vorsprung auf Marcus Löhnert (Düsseldorf, Audi TTRS). Löhnert: „Der Audi lief heute gut. Allerdings war heute viel Verkehr auf der Strecke. Ich hatte kaum eine freie Runde.“ Rang drei belegten Karsten Krämer/Moritz Kranz (Bergisch Gladbach/Linz, Porsche Cayman GT4 CS), die mit ihrer Leistung sehr zufrieden waren. „Ein Podiumsplatz war mehr als wir heute erwartet haben. Es ist wirklich gut gelaufen.“
Dahinter folgten zahlreiche neue Gesichter in den Top 10 der RCN-Veranstaltung. Rang vier ging an Bernd Küpper (Hürtgenwald, BMW M3), der in der Klasse RS6 vorne lag. Eric Petrich ((Wawern, BMW M3) war als Fünfter der Drittplatzierte in der RS7.
Tom Pilgenröder (Wuppertal, Audi TTS) fuhr auf Platz sechs und siegte in der Klasse RS3A. Die Gewinner der Klasse BMW M235i Racing Cup Mark Hellerich/Jannik Jakobs (Bachnang/Garbsen, BMW M235i Racing Cup) belegten Rang sieben. Florian Quante (Seeheim, BMW M3) war diesmal allein unterwegs und holte sich die Klasse V5 sowie Platz acht in der Gesamtwertung.

Ronja Assman (Golssen, Porsche Cayman GT4 CS) freute sich über Rang neun. Sie war damit erstmals schneller als ihr Vater Winfried Assmann (Golssen, Porsche 991 GT3 Cup), der 340 Strafpunkte in seiner ersten Bestätigungsrunde kassierte und nur Platz 13 belegte. „Mein Laptimer war ausgefallen und ich musste nach Gefühl fahren, was nicht geklappt hat.“
Auf den letzten Rang in den Top 10 fuhren Björn Koczian/Christopher Rink (Fürth/Frankfurt, BMW M3), die bei dieser Veranstaltung eine neue Paarung bildeten. Koczian, Rookie-Sieger aus dem Vorjahr: „Das war ein zufriedenstellender Auftakt. Platz zwei in der Klasse V5 war auch in Ordnung. Beim nächsten Mal sollte es allerdings noch etwas schneller gehen.“
Dr. Stein Tveten (Bad Honnef, Porsche 991) verpasste auf Rang zwölf einen Top-10-Platz, weil sein Armaturenbrett plötzlich dunkel wurde und er so seine Bestätigungsrunde verpatzte. „Bei den nächsten Läufen habe ich sicherlich immer eine Stoppuhr an Bord.“ Auch Lukas Moesgen/Tim Breidenbach (Weeze/Solingen, Porsche 991 GT3 Cup) hatten im Ziel mit Rang 15 unerwartete Verspätung.Ein Reifenschaden kostete wertvolle Zeit. Titelverteidiger Alex Fielenbach (Lohmar, Toyota GT86) startete erfolgreich in die Saison. Er gewann die Klasse V3 und belegte Rang 17 im Gesamtklassement.
Die Klasse V4 war bei der Saisonpremiere mit 17 Autos die größte. Entsprechend sind die Sieger Oskar Sandberg/David Thomas (Insul/München, BMW 325i) die ersten Tabellenführer der Saison 2017. Auf Platz zwei folgen die Gewinner der Klasse H3 Herbert Neumann/Stephan Reuter (Euskirchen/Erftstadt, BMW 318i Compact). Dritter ist Stephan Ernst (Euskirchen, Renault Clio RS9), der in der Klasse erfolgreich war. Dahinter folgen auf den Plätzen Quante und Hellerich/Jakobs.
Die RCN-Teamwertung sah am Ende den Titelverteidiger Adrenalin Motorsport vorn. Die Plätze zwei und drei belegten Hess Motorsport & Friends und Sorg Rennsport.

Erstmals kam bei der RCN-Auftaktveranstaltung die neue Code-60-Regelung und die Tempo-120-Limitierung bei Doppelgelb zum Einsatz. Noch einmal Hillebrand: „Für eine abschließende Beurteilung der neuen Regeln ist es noch zu früh. Damit müssen wir noch ein paar Veranstaltungen abwarten. Vielen Beteiligten fehlt es noch an der Erfahrung. Aber wir können mit der ersten Umsetzung auf jeden Fall zufrieden sein, denn es gab nur einen einzigen gemeldeten Regelverstoß. Wichtig war, dass wir diese neue Regelung eingeführt haben, denn für alle Veranstaltungen auf der Nordschleife, auch für die RCN, müssen einheitliche Sicherheitsvorschriften gelten.“
Tabellenführung für Securtal Sorg Rennsport
Sandberg/Thomas feiern Klassensieg gegen 16 Konkurrenten

Ein Saisonauftakt nach Maß erlebte Securtal Sorg Rennsport beim ersten Wertungslauf zur Rundstrecken-Challenge (RCN) auf dem Nürburgring. Für das „Tüpfelchen auf dem I“ sorgten Oskar Sandberg (Insul) und David Thomas (München), die mit dem BMW 325i bei den Produktionswagen bis 2500 ccm siegten und die Tabellenführung im Feld der 242 Teilnehmer übernahmen. „Sechs Fahrzeuge eingesetzt, sechs ohne Schramme im Ziel, gute Ergebnisse und Tabellenführer: Was will man mehr?“ sagte ein hochzufriedener Benjamin Sorg. „Auch unsere Neueinsteiger mit den vier Cup-BMW haben mich positiv überrascht.“
Bei frühlingshaftem Wetter säumten mehrere tausend Zuschauer die Nürburgring-Nordschleife. Sie sahen einen souveränen Start-Ziel-Sieg von Sandberg/Thomas in der teilnehmerstärksten Klasse. Mit 8.16 Minuten markierte Sandberg zudem die schnellste Rundenzeit der gesamten Klasse. Bei den Produktionswagen bis 3000 ccm (12 Starter) lenkten die beiden Schweizer Samuel Forni (St. Margareten) und Stefan Kerkemeier (Rafz) den Porsche Cayman auf den siebten Rang. Gleich vier Fahrzeuge setzte die Wuppertaler Mannschaft im BMW M235i Racing Cup ein, ausnahmslos mit Nordschleifen-Neulingen
besetzt. Routinier Torsten Kratz (A-Pellendorf) fungierte dabei sowohl bei Stefan Fuhrmann (A-Felixdorf, Nr. 310) als auch bei Gustav Engljähringer (A-Frankenburg, Nr. 508) als Coach. Belohnt wurde die Leistung mit den Plätzen vier und acht. Familie Clemm nahm in den anderen beiden Cockpits Platz. Nicolas und Ulrich Clemm (Nr. 312) wurden Sechster, Dominik Clemm (Nr. 311), verstärkt durch den Münchener Florian Jung, wurde Siebter.

Fotos: 1VIER.com
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Securtal Sorg Rennsport”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.
Klassensieg für Kraus/Strycek
Lüdenscheider Team Theisen startet hervorragend in neue Saison
Für das Team Automobile Theisen verlief der Saisonauftakt zur Rundstrecken-Challenge (RCN) auf dem Nürburgring mit beiden eingesetzten Opel Astra OPC ganz nach Plan. In der Klasse VT2 feierten Ralf Kraus (Köln) und Volker Strycek (Dehrn) einen Klassensieg. Holger Bruning (Odenthal) und Peter Keltsch (Krefeld) kamen bei ihrem Comeback auf Rang elf in der Gruppe H bis 2000 ccm.
„So einen Saisonauftakt wünscht sich jeder Motorsportfreund“, sagte Teamchef Peter Theisen. „Das Wetter war herrlich frühlingshaft, viele Fans an der Strecke, ein großes Starterfeld und bei uns lief alles nach Plan.“ Technikchef Thomas Theisen dankte den Fahrern und Helfern. „Die Piloten waren richtig gut unterwegs, vor allem Ralf hat vom ersten Meter an die Führung übernommen. Strategie und Boxenstopps passten, was will man mehr?“

Ralf Kraus und Volker Strycek knüpften einfach dort wieder an, wo sie im letzten Jahr aufgehört hatten: Mit einem Sieg bei den Produktionswagen bis 2000 ccm mit Turbolader. „Ich fühlte mich am Steuer pudelwohl und war froh, dass die Saison endlich wieder losging“, sagte Startfahrer Kraus. „Auf der Strecke ging es heute sehr fair zu, es machte richtig Spaß. Es gab wenig Unfälle, dennoch wurde die Code 60-Flagge sehr exzessiv genutzt, für meinen Geschmack zu viel. Der Faktor Glück spielte bei den Rundenzeiten somit eine große Rolle.“
Mit 1.17 Minute Vorsprung übernahm Strycek planmäßig nach sieben Runden das Steuer des rund 240 PS starken Opel Astra. „Unser Fahrzeug lief ganz hervorragend, ich kann dem Team Theisen für die optimale Vorbereitung nur danken. Leider hatte ich etwas Pech mit Code 60-Phasen, so dass unser Verfolger den Rückstand reduzieren konnte. Auch wenn der Sieg am Ende knapp ausfiel: Er war verdient und ich freue mich schon heute auf den nächsten Lauf.“
In der Gruppe H bis 2000 ccm lenkten Bruning und Keltsch jenen Opel Astra OPC, der in der Vergangenheit für das dmsj-Youngster-Racing-Team vom Lüdenscheider Erfolgsteam eingesetzt wurde. „Nach längerer Pause war das heute für uns nur ein Roll-Out. Wir haben Fahrzeug und Team kennengelernt und werden uns im Saisonverlauf noch steigern“, war Startfahrer Bruning überzeugt und ergänzte mit einem Augenzwinkern: „Dann werde ich auch Soll- und Sprintrunden nicht mehr verwechseln…“

Das Peter Keltsch nach rund zehnjähriger Pause nichts von seinem Speed verlernt hat bewiesen die Rundenzeiten. Von 10.27 Minuten bis zu 9.21 Minuten am Ende steigerte sich der Krefelder von Umlauf zu Umlauf. „Es steckt noch viel Potential bei uns Fahrern und beim Auto. Aber das wird schon, heute war es ein guter Anfang.“
Der zweite Saisonlauf zu Deutschlands ältester Rundstreckenserie findet am Samstag, den 22. April im Rahmen des ADAC-24h-Qualirennens auf der Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife statt.
Hinweis: Der Text ist eine Mitteilung von „Team Automobile Theisen”. Der Inhalt spiegelt nicht die Meinung der Veranstaltergemeinschaft Rundstrecken-Challenge Nürburgring e.V. wider.



















