Kaiser/Friedrichs/Böhm siegten erneut
3h-Rennen „Schwedenkreuz“ der Rundstrecken-Challenge Nürburgring
Ein toller Saisonausklang der Rundstrecken-Challenge Nürburgring in der Eifel. Bei der dritten Auflage des 3-Stunden-Rennens „Schwedenkreuz“ gingen bei wunderschönem Herbstwetter knapp 150 Teilnehmer an den Start. „Wir hatten perfektes Wetter und ein volles Starterfeld. Das Rennen als letzte Saisonveranstaltung der Rundstrecken-Challenge hat sich mittlerweile etabliert“, freute sich RCN Serienmanager Willi Hillebrand. RCN Rennleiter Hans-Werner Hilger pflichtete bei: „Das Rennen hat gut funktioniert. Unsere Teilnehmer und die Gäste haben gut harmoniert, Wir haben guten Motorsport gesehen.“
Bevor die Sonne das Kommando am Himmel übernehmen konnte, musste sich erst der Morgennebel auflösen. Das dauerte seine Zeit, sodass das Training auf durchgehend feucht-nasser Fahrbahn stattfand. Die Pole-Position holten sich Carsten Knechtges/Josef Knechtges (beide Mayen) im Porsche 997 GT3 Cup. In seiner letzten schnellen Runde hatte Carsten Knechtges Bestzeit gefahren: „Die Verhältnisse wurden zum Schluss immer besser, aber an Slicks war nicht zu denken. Ich bin kein Risiko eingegangen, trotzdem hat es für die Pole gereicht.“ Knapp geschlagen standen Marcus Löhnert/Christoph Breuer (Düsseldorf/Nettersheim, Audi TTS) auf Startplatz zwei in der ersten Reihe: „Wir hätten vielleicht etwas mehr riskieren sollen. Bei diesen Streckenbedingungen geht der Audi einfach sehr gut.“ Position drei ging an den Audi TTS von Thomas Wasel/Matthias Wasel (beide Bergheim).

Beim Start schien die Sonne und alle Teilnehmer hatten Trockenreifen aufgezogen. Doch trotz des herbstlichen Traumwetters war auf der Strecke noch Vorsicht geboten. Denn auf der Nordschleife gibt es zahlreiche Stellen, die im Herbst kein Sonnenstrahl erreicht und deshalb lange feucht bleiben. Die erste Rennstunde beherrschte das Vater-Sohn-Gespann Knechtges mit dem Porsche 997 GT3 Cup. Carsten Knechtges kam aus der ersten Runde mit sechs Sekunden Vorsprung auf den Audi von Matthias Wasel zurück. Auf den Plätzen dahinter folgten Sebastian Glaser/Kurt Ecke (München/Wendelstein, Porsche 997 GT3 Cup) und Burkard Kaiser/Willi Friedrichs/Alexander Böhm (Lüdenscheid/Schalksmühle/ Kelberg) ) im Porsche 997 GT3 Cup vom Black Falcon Team TMD Friction. Löhnert/Breuer fuhren auf dem fünften Platz vor Michael Bonk/Volker Piepmeyer (Münster/Altenberge, Porsche 997 GT3 Cup) und Lucas Moesgen/Richard Moesgen/Tim Breidenbach (beide Weeze/Solingen, Porsche 997 GT3 Cup).
Nach sieben Runden kamen die beiden führenden Teams zum ersten von zwei Pflichtboxenstopps, minimale Dauer jeweils 105 Sekunden, herein. Da beim Wechsel auf Josef Knechtges der Porsche voll getankt wurde und dementsprechend lange stand, konnte der Wasel-Audi vorbeiziehen. Matthias Wasel blieb hier im Auto sitzen und es wurde nur bis zur Zeitgrenze getankt. Auf der Strecke führten nun die beiden Porsche von Kaiser/Friedrichs/Böhm und Glaser/Ecke, die erst zwei Runden später zum Tanken hereinkamen.
Glaser/Ecke vergaben dabei ihre Siegeschancen, da sie rund eine Minute verloren, weil bereits auf der Döttinger Höhe Aussetzer durch Spritmangel den Porsche bremsten. Anschließend gab es noch ein Tankproblem, sodass ein zusätzlicher Stopp notwendig wurde. Wenig später verabschiedeten sich Knechtges/Knechtges und Löhnert/Breuer nach Unfällen aus dem Kreis der Siegesanwärter. An der Spitze tobte dann ein Zweikampf zwischen dem Black-Falcon-Porsche und dem Wasel-Audi.
Bei immer besser werdenden Streckenbedingungen sorgte Böhm in der Folge mit einer Serie von schnellen Runden für eine Vorentscheidung. Nachdem beide Teams den zweiten Boxenstopp absolviert hatten, lagen Kaiser/Friedrichs/Böhm gut 20 Sekunden vor Wasel/Wasel. Diesen Vorsprung konnte das Black-Falcon-Trio souverän bis ins Ziel sogar noch weiter ausbauen. Glaser/Ecke schafften als Dritte den Sprung aufs Siegerpodest.
Bei der Siegerehrung gab es nur glückliche Gesichter. Böhm: „Mein einziges Rennen in diesem Jahr, da freut man sich über den Sieg umso mehr.“ Friedrichs: „Meine Kollegen haben mir so viel Vorsprung mitgegeben. Da war es einfach, den Sieg nach Hause zu fahren.“ Kaiser: „Es war großartig, unsere Mannschaft hat prächtig harmoniert.“ Auch die Zweitplatzierten waren zufrieden. Matthias Wasel: „Es hat Spaß gemacht, mit einem 2-Liter-Auto die Porsche zu jagen. Als die Strecke dann komplett trocken war, hatten wir keine Chance mehr.“ Als Zubrot gab es noch den Erfolg in der Klasse RS3A. Glaser war trotz des Tankproblems total happy: „Position drei ist super, vielleicht wäre mehr drin gewesen. Aber das spielt jetzt keine Rolle mehr.“

Dieter Weidenbrück/Markus Schmickler (Wesseling/Bad Neuenahr) fuhren mit ihrem Porsche 991 auf Platz vier und gewannen die Klasse V6. Einen starken fünften Rang belegte der BMW 235i Racing Cup von Friedhelm Mihm/Heiko Eichenberg (Sundern/Fritzlar), der natürlich auch die Cupwertung gewann. Auf Platz sechs kam der Sieger der RS6, der Mathol-BMW M3 von Volker Wawer/Daniel Schwerfeld/Michael Grassl (Karlsruhe/Düsseldorf/Cham), ins Ziel.
Auf Rang sieben fuhren Michael Paatz/Josef Kocsis (beide Köln, VW Sirocco) vor Frank Elsässer/Fridhelm Mihm (Dettenhausen/Sundern, BMW M3 GT4), die in der Klasse RS7 vorne lagen. Daniel Zils/Norbert Fischer/Uwe Ebertz (Bendorf/Köln/Sinn) fuhren mit dem seriennahen BMW Z4 von Adrenalin Motorsport auf Platz neun und dominierten die V5. Den letzten Rang in den Top 10 belegten RCN-Urgestein Hans-Rolf Salzer/Sascha Salzer/Tjark Schäfer (beide Alpenrod/Hachenburg, BMW M3) und siegten in der Klasse RS5. Der schnellste Opel Astra OPC Cup endete auf Platz zwölf mit Roger Vögeli/Robert Schröder (Schweiz/Oberkrämer) am Steuer.
Patrick Wagner/Daniel Schellhaas/Tobias Zoll (Ofterdingen/Mössingen/Burladingen, BMW M3) hatten keinen guten Tag erwischt. Zunächst lag das Trio in den Top 10, verlor dann durch einen Bremsendefekt vier Minuten und musste schließlich noch eine Durchfahrtsstrafe antreten, da Zoll in der Boxengasse zu schnell gewesen war. Am Ende blieb Rang 15 und der Erfolg in der Klasse H6.
Jens Esser/Ercan Ceman (Kerpen, Porsche 997 GT3 Cup) von raceunion Teichmann Racing schieden früh nach einer Kollision aus, Bonk/Piepmeyer mussten nach einem Unfall aufgeben und Moesgen/Moesgen/Breidenbach fielen nach einem Reifenschaden weit zurück.
Erneut war ein Opel Astra OPC mit der kompletten Familie Strycek am Start. Am Steuer wechselten sich Vater Volker Strycek mit Tochter Lena und Sohn Robin ab. Diesmal reichte es zum Sieg in der Klasse V2T und Gesamtrang 40. Lena Strycek: „Das war unser erster gemeinsamer Erfolg. Darauf können wir stolz sein.“
Hinweis zum Ergebnis RCN Rundstreckenrennen „Schwedenkreuz“
Der Protest in der Klasse V 4 ist entschieden und das Ergebnis nun offiziell.
Team Black Falcon wiederholte Vorjahressieg
3h-Rennen „Schwedenkreuz“ der Rundstrecken-Challenge Nürburgring.
Das 3-Stunden-Rennen „Schwedenkreuz“ der Rundstrecken-Challenge Nürburgring wurde als Saisonabschluss in diesem Jahr zum dritten Mal ausgetragen. Bei schö-nem Herbstwetter gingen knapp 150 Teilnehmer an den Start. Nach 19 Runden und gut drei Stunden Fahrzeit wiederholten Burkard Kaiser/Willi Friedrichs/Alexander Böhm (Lüdenscheid/Schalksmühle/Kelberg) im Porsche 997 GT3 Cup vom Black Falcon Team TMD Friction ihren Sieg aus dem Vorjahr.
RCN Serienmanager Willi Hillebrand: „Wir hatten ein starkes Starterfeld, tolles Wetter und einen spannenden Rennverlauf. So hat das Finale der familiären GT- und Tourenwagen-Breitensportserie richtig Spaß gemacht.“

Im ersten Renndrittel hatten Carsten Knechtges/Josef Knechtges (beide Mayen), die mit ihrem Porsche 997 GT3 Cup im morgendlichen Zeittraining auf die Pole-Position gefahren waren, das Feld angeführt. Verfolgt wurden sie von Thomas Wasel/Matthias Wasel (beide Bergheim, Audi TTRS), Sebastian Glaser/Kurt Ecke (München/Wendelstein, Porsche 997 GT3 Cup) und dem späteren Siegern. Nachdem Knechtges/Knechtges durch einen Unfall aus- und Glaser/Ecke nach Tankproblemen zurückgefallen waren, entwickelte sich das 3-Stunden-Rennen zu einem spannenden Zweikampf auf der Nürburgring-Nordschleife.
Am Ende hatten Kaiser/Friedrichs/Böhm im Ziel gut eine Minute Vorsprung. Kaiser: „Einmal im Jahr nötigen wir unserer Teamchef Alex Böhm zu einem Rennen, und dann gewinnen wir gemeinsam.“ Die Wasel-Brüder belegten Rang zwei: „Mit dem Ergebnis können wir gut leben. Zielankünfte gab es für uns in dieser Saison eher selten.“ Den letzten Platz auf dem Podium holten sich Glaser/Ecke: „Ein toller Erfolg.“
Langstreckenrennen zum Saisonabschluss
3h-Rennen „Schwedenkreuz“ der Rundstrecken-Challenge Nürburgring.
Die Rundstrecken-Challenge Nürburgring beendet ihre Motorsportsaison 2014 wieder mit einem Langstreckenrennen. Am Sonntag, 19. Oktober, wird zum dritten Mal das 3-Stunden-Rennen „Schwedenkreuz“ auf dem Nürburgring ausgetragen. RCN Seri-enmanager Willi Hillebrand erklärt die Entstehung der Veranstaltung: „Mit dem zu-sätzlichen Angebot einer echten Rennveranstaltung zum Saisonabschluss wollten wir unseren Teilnehmern etwas Besonderes anbieten. Es gab in der Vergangenheit im-mer wieder eine große Anzahl von Anfragen seitens der Fahrer, die näher an den Rennsport herangeführt werden und deshalb ein richtiges ein Rennen auf dem Nür-burgring fahren wollten.“
Mit dem Nennergebnis von mehr als 140 Fahrzeugen sind die Organisatoren zufrie-den. Gestartet wird das 3-Stunden-Rennen am Sonntag um 11.45 Uhr, zuvor findet ein einstündiges Zeittraining statt (8.00-9.00 Uhr). RCN Sportleiter Karl-Heinz Breid-bach ist optimistisch: „In den vergangenen Jahren hatten wir mit dem Wetter immer Glück. Ich hoffe es wird auch diesmal so sein, dann erleben wir einen wunderschö-nen Motorsporttag.“

Das 3-Stunden-Rennen zählt nicht zur normalen RCN-Wertung. Die Titelträger der Breitensportserie wurden bereits bei der achten Veranstaltung am 27. September ermittelt. Der Meister der Saison 2014 heißt Christian Büllesbach (Königswinter, BMW Z4). Zweiter wurde der Düsseldorfer Marcus Löhnert (Audi TTS) vor Patrick Wagner/Daniel Schellhaas (Ofterdingen/Mössingen, BMW M3).
Das 3-Stunden-Rennen wird auf der Nürburgring-Nordschleife plus GP-Kurs-Kurzanbindung ausgetragen. Die Streckenlänge beträgt so 24,358 Kilometer. Die Einteilung der Fahrzeuge in die entsprechenden Klassen und Gruppen erfolgt genau-so wie bei den normalen RCN-Veranstaltungen auf der Nordschleife. Am Ring kön-nen die Teams mit bis zu 3 Fahrern pro Auto antreten. Genutzt wird der Start- und Zielbereich mit der Boxenanlage des GP-Kurses. Somit stehen den Teams auch die Tanksäulen zur Verfügung.
Die Favoriten auf den Gesamtsieg kommen natürlich aus den Klassen mit den stärk-sten Fahrzeugen. Zu den Anwärtern auf den Gesamtsieg gehören sicherlich wieder die Gewinner aus dem Vorjahr Burkard Kaiser/Willi Friedrichs/Alexander Böhm (Lü-denscheid/Schalksmühle/ Kelberg) im Porsche 997 GT3 Cup vom Black Falcon Team TMD Friction. Weitere chancenreiche Teams: Carsten Knechtges/Josef Knechtges (Mayen, Porsche 997 GT3 Cup), Jens Esser/Ercan Ceman (Kerpen, Porsche 997 GT3 Cup), Michael Bonk/Volker Piepmeyer (Münster/Altenberge, Porsche 997 GT3 Cup), Lucas Moesgen/Richard Moesgen/Tim Breidenbach (Weeze/Weeze/Solingen, Porsche 997 GT3 Cup), Patrick Wagner/Daniel Schellhaas/Tobias Zoll (Ofterdin-gen/Mössingen/Burladingen, BMW M3) und Lucian Gavris (Grasbrunn, BMW M3). Zu beachten sind sicherlich auch Dieter Weidenbrück/Markus Schmickler (Wesse-ling/Bad Neuenahr) und Dr. Stein Tveten (Bad Honnef) in Porsche 991 aus der Klas-se V6 sowie Marcus Löhnert (Düsseldorf) im Audi TTS aus der RS3A.
Zeitplan 3h-Rennen „Schwedenkreuz“
Samstag, 18.10.2014
14.00-20.00 Uhr – Dokumenten-Abnahme (Veranstalter-Büro, FL1)
14.00-20.30 Uhr – Technische Abnahme (TÜV-Abnahmegebäude, FL1)
18.00 Uhr – Bezug der Boxen
Sonntag, 19.10.2014
07.15 Uhr – Fahrerbesprechung (Pressezentrum, TÜV Tower, FL1)
08.00-09.00 Uhr – Zeittraining
10.00 Uhr – Startvoraufstellung (Eventzone 1 und Tor 44)
11.20 Uhr – Einführungsrunde
11.45 Uhr – Start
15.30 Uhr – Aushang Ergebnisse (Pressezentrum, TÜV Tower, FL1)
16.00 Uhr – Siegerehrung (Pressezentrum, TÜV Tower, FL1)
Inoffizielles Endergebnis der RCN Meisterschaft 2014
Hallo RCN Teilnehmer 2014,
unter Tabellenstand finden Sie das inoffizielle Endergebnis der RCN Meisterschaft 2014.
Einsprüche gegen das Ergebnis können Sie bis zum 20.10.2014 schriftlich oder per E-Mail beim RCN Vorstand einreichen.
Der Vorstand
RCN e.V.


















